Digitaler Zwilling von Dresden "spielt" schon mal Überschwemmung

Dresden - Auch in Dresden ist wegen des Klimawandels künftig mit einer Zunahme an extremen Wetter-Ereignissen wie Starkregen zu rechnen. Was das konkret für Stadtviertel und Wohnhäuser bedeutet, simuliert jetzt ein digitaler Zwilling Dresdens.

Bei Starkregen kann sich Wasser in Senken sammeln bzw. Straßen fluten, wie hier in Gorbitz im Sommer 2024.  © Roland Halkasch

Überflutete Keller, überlastete Kanalisation, Überschwemmungen: Starkregen kann enorme Schäden verursachen.

Das Modellprojekt "Smart City" des Rathauses und der TU Dresden (Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik) zeigt jetzt einen dreidimensionalen Prototyp, mit dessen Hilfe Unwetter und ihre Auswirkungen besser eingeschätzt werden können.

Dieser digitale Zwilling bildet ein reales Modell der Stadt ab, zeigt bei verschiedenen Stufen des Starkregens (27 bis 52 Liter pro Stunde) mögliche Schäden an Wohngebäuden.

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Das liefert wertvolle Informationen nicht nur für Hausbesitzer und Bewohner.

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Dresdens digitaler Zwilling simuliert Starkregen und dessen Folgen.  © Screenshot/Stadt Dresden

Es hilft den Stadtplanern auch bei der Planung von Rückhaltebecken oder Entsiegelung von Flächen. Abrufbar unter digitaler-zwilling.dresden.de im Internet.

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