Hat das Rathaus keine Lösungen für Stau und kaputte Straßen?

Dresden - Warum fahren Dresdner viele ihrer Wege mit dem Auto? Das wollte Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) mit dem "Reallabor Automobil" ergründen. Das Ergebnis der Erhebung stößt nun auf Kritik.

Team-Zastrow-Chef Holger Zastrow (57).
Team-Zastrow-Chef Holger Zastrow (57).  © Holm Helis

So hatte Kühn Beweggründe, Erfahrungen und Wünsche von Autofahrern auswerten lassen und Maßnahmen abgeleitet, die Eingang in die laufende Bürger-Befragung (dresden.de/mobiVOTE) fanden.

Das Ergebnis irritiere, kritisiert TZ-Chef Holger Zastrow (57).

"Wenn die benannten Erkenntnisse wie zum Beispiel einfache ÖPNV-Tarife, Barrierefreiheit, die Beschleunigung von Bus und Bahn oder die Schaffung von P+R-Plätzen sind, dann frage ich mich, wo die Verbesserungen für die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer, die Autofahrer, sind!"

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Problemstellungen oder Lösungen für Autofahrer wie kaputte Straßen, Stau, fehlende Stellplätze und die Wegnahme von Parkplätzen ohne Ersatz kämen in den Erkenntnissen nicht vor, so Zastrow.

TZ fragt: Wo bleiben die Lösungen für Autofahrer?
TZ fragt: Wo bleiben die Lösungen für Autofahrer?  © Norbert Neumann
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Das Reallabor hätte nur das Ziel gehabt, eine Rechtfertigung für die einseitige Verkehrspolitik des grünen Verkehrsbürgermeisters zu beschaffen.

Titelfoto: Bildmontage: Holm Helis, Norbert Neumann

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