Sachse dreht Mega-Doku über Volksmusik-Star Heino
Dresden - Es ist sein bisher größtes Projekt: Fünf Jahre begleitete der Dresdner Medien-Profi Benedict Bartsch (21) mit Kamera und Mikrofon den Superstar der Volksmusik: Heino (87, "Die schwarze Barbara"). Mit Sven Kaesling (49, REC.n.ROLL media) hat er eine vierteilige Doku für RTL+ und VOX produziert, die am Freitag in Heinos Wohnort Kitzbühel Premiere feiert.
Sie zeigt Heino (55 Millionen verkaufte Tonträger) so privat wie noch nie. "Wer glaubt, alles über Heino zu wissen, wird eines Besseren belehrt werden", ist sich Manager Helmut Werner (41) sicher. Auch dank Benedict Bartsch.
Seine ersten Heino-Bilder filmte er als Azubi bei Dresden-Fernsehen, mittlerweile ist er Social-Media-Manager der Sänger-Legende. "Ich habe mein gesamtes Filmmaterial für die Doku zur Verfügung gestellt und im Vorjahr auch gemeinsam mit RTL gedreht", so Benedict.
Viele Aufnahmen aus Dresden sind darunter, so Heinos erstes Konzert nach Hannelores Tod in der Kreuzkirche und Interviews in der Präsidentensuite des Kempinski.
"Für die Doku wurden 100.000 Fotos aus Heinos Privatarchiv digitalisiert. Vier Mitarbeiter haben vier Wochen daran gearbeitet. Knapp 55 Stunden Schnittmaterial standen zur Verfügung."
In Zwenkau bei Leipzig wurden die vier Doku-Teile in Kaeslings Studio geschnitten - rund 700 Stunden Arbeitszeit stecken drin.
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In wenigen Tagen ist die Doku auf RTL+ verfügbar
"Je 45 Minuten umfasst eine Folge der Doku. Der erste Teil beschäftigt sich mit Heinos Karriere - auch mit seiner Feuertaufe auf der schwierigsten Bühne der Welt. Heino trat im Mai 2025 erstmals auf Mallorca im 'Bierkönig' auf und bekam einen Vertrag bis zu seinem 100. Geburtstag", weiß Benedict.
"Es folgt ein Teil über Heinos Wahlfamilie. Da werden die Zuschauer mitgenommen zu Heinos Manager Helmut Werner und seiner Familie. Wir erleben Heino auch als Opa." Der dritte Teil ist Heinos Erbe, der vierte Teil seinem wilden Liebesleben gewidmet. "Dafür haben wir in Paris gedreht", verrät Benedict.
"Ich wurde fast fünf Jahre lang mit der Kamera begleitet. Es ist schön, dass ich mit 87 Jahren auch noch die Ausstrahlung erleben darf - und mir die Filme anschauen kann. Wenn überhaupt Künstler eine solch große Doku-Serie bekommen, dann meistens erst, wenn sie nicht mehr da sind", freut sich Heino.
Ab dem 13. März ist die Doku im RTL+-Streaming-Angebot, am 30. März und 7. April (20.15 Uhr) sind jeweils zwei Folgen auf VOX zu sehen.
Titelfoto: Fotomontage/RTL+/Vox/PR/Benedict Bartsch

