Sachsens Landeshauptstadt Dresden schrumpft: Das ist die Ursache

Von Birgit Zimmermann

Dresden - Weniger Geburten, mehr Sterbefälle: Dresden verzeichnet ein wachsendes Geburtendefizit. Was das für die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt bedeutet.

Die Einwohnerzahl Dresdens ist im Jahr 2025 zurückgegangen.
Die Einwohnerzahl Dresdens ist im Jahr 2025 zurückgegangen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Die Einwohnerzahl Dresdens ist voriges Jahr zurückgegangen. Zum 31. Dezember 2025 hatten 571.510 Menschen ihren Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt.

Das seien 2138 oder 0,4 Prozent weniger gewesen als im Vorjahr, teilte die Stadt mit. Die Ursache dafür war ein hohes Geburtendefizit.

2025 wurden in Dresden 3890 Kinder geboren - weniger als in den Jahren davor. 5881 Menschen starben, 65 mehr als 2024. Das ergibt ein Geburtendefizit von 1991 Personen. Diese Zahl lag 2025 höher als 2024 (1710) und 2023 (1764).

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Der Wanderungssaldo blieb dagegen ausgeglichen.

Geschlechterverteilung ausgeglichen

Mit 29.000 Menschen zogen demnach in etwa genauso viele nach Dresden, wie aus der Landeshauptstadt fortzogen.

Auch die Verteilung der Geschlechter war ausgeglichen. 49,8 Prozent der in Dresden gemeldeten Personen waren männlich, 50,2 Prozent weiblich. Dazu waren 140 Menschen im Melderegister als "divers" oder "ohne Angabe" eingetragen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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