Soldaten wollen in Frauenkirche vom Krieg erzählen
Dresden - "Wenn der Krieg Gesichter bekommt" heißt ein Herzensprojekt, das Sachsens EU-Parlamentarier Oliver Schenk (57, CDU) initiiert hat.
Im Rahmen einer Veranstaltung in der Dresdner Frauenkirche berichten Ukrainer, die sich in russischer Gefangenschaft befanden, über ihre persönlichen Erfahrungen während des russischen Angriffskrieges.
Schenk: "Mich berührt der Mut dieser Menschen zutiefst. Wer Gefangenschaft, Gewalt und Verlust erlitten hat und dennoch öffentlich von Hoffnung und Würde spricht, führt uns eindringlich vor Augen, warum wir für Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit einstehen."
Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.
- Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
- Exklusive Hintergrundberichte
- Jederzeit abbestellbar
Die erste Begegnung mit den Kriegsgefangenen hat den Politiker tief berührt. Er sagt: "Ihre Erfahrungen müssen in einem größeren Kreis gehört werden. Deshalb bin ich ihnen sehr dankbar, dass sie bereit sind, ihre bewegenden Erfahrungen mit uns zu teilen."
Termin: 28. Februar, 18 Uhr.
Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa