Soldaten wollen in Frauenkirche vom Krieg erzählen

Dresden - "Wenn der Krieg Gesichter bekommt" heißt ein Herzensprojekt, das Sachsens EU-Parlamentarier Oliver Schenk (57, CDU) initiiert hat.

In der Frauenkirche werden am 28. Februar ukrainische Soldaten zu Gast sein.  © Sebastian Kahnert/dpa

Im Rahmen einer Veranstaltung in der Dresdner Frauenkirche berichten Ukrainer, die sich in russischer Gefangenschaft befanden, über ihre persönlichen Erfahrungen während des russischen Angriffskrieges.

Schenk: "Mich berührt der Mut dieser Menschen zutiefst. Wer Gefangenschaft, Gewalt und Verlust erlitten hat und dennoch öffentlich von Hoffnung und Würde spricht, führt uns eindringlich vor Augen, warum wir für Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit einstehen."

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CDU-Politiker Oliver Schenk (57) initiierte das Projekt.  © Jan Woitas/dpa

Die erste Begegnung mit den Kriegsgefangenen hat den Politiker tief berührt. Er sagt: "Ihre Erfahrungen müssen in einem größeren Kreis gehört werden. Deshalb bin ich ihnen sehr dankbar, dass sie bereit sind, ihre bewegenden Erfahrungen mit uns zu teilen."

Termin: 28. Februar, 18 Uhr.

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