Dresden - "6001 Läufer, mega!" Mit-Organisator Reinhardt Schmidt war am Sonntag absolut happy, als er die Teilnehmerzahl für den 36. Citylauf in Dresden verraten konnte. Dazu perfektes Wetter, nur ein Sachse war nicht ganz so happy nach dem 10-Kilometer-Lauf.
"Ärgert mich schon, dass ich an den Jungs nicht dranbleiben konnte", gestand Sebastian Hendel.
Der Reichenbacher belegte hinter Kefyalew Kifle (Dortelweil/28:37 Minuten), Jan Lukas Becker (Sulzbachtal/29:21) Platz drei im Ziel. Die Uhr blieb bei ihm nach 29:49 Minuten stehen.
Nicht Fisch, nicht Fleisch - in seine Saisonplanung passte der Lauf nicht rein, aber trotzdem ist es für ihn als Sachsen eine Sache des Herzens und sehr wichtig, in Dresden zu starten.
"Eine Woche vorm Berliner Halbmarathon, paar Wochen vorm großen Frühjahrs-Highlight - dem Hamburg Marathon. Deswegen kam ich nicht mit ganz so frischen Beinen", erklärte der 30-Jährige.
Der Marathoni will am 26. April in der Hansestadt die 42,195 Kilometer "unter 2:10 Stunden laufen". Darauf ist alles ausgerichtet. Wenn dies klappt, wäre ein EM-Start möglich. Das große Saisonziel ist jedoch, im "Herbst die Bestzeit 2:07:33 zu unterbieten".