Oberelbe-Marathon heute: Marcel Bräutigam sagt Rekordjagd ab!

Dresden - "Wenn's am Ende 4500 Starter sind, bin ich sehr zufrieden", meinte Uwe Sonntag noch vor Wochen. Am Freitag durfte sich der Organisator der 24. Auflage des Oberelbe-Marathons bereits freuen.

Marcel Bräutigam (35, l.) ist hier im Gespräch mit Marathon-Organisator Uwe Sonntag. Am heutigen Sonntag wird der Thüringer nur die zehn Kilometer absolvieren.
Marcel Bräutigam (35, l.) ist hier im Gespräch mit Marathon-Organisator Uwe Sonntag. Am heutigen Sonntag wird der Thüringer nur die zehn Kilometer absolvieren.  © Lutz Hentschel

"Wir haben für Sonntag jetzt knapp 4800 Anmeldungen", so Sonntag. Und seit Freitag konnten sich die Interessierten auf der Marathonmesse (BallsportARENA) nachmelden. Vielleicht fällt danach noch die 5000er-Marke.

Eine Bestmarke wird jedoch nicht wackeln - zumindest nicht durch Marcel Bräutigam (35). Der Thüringer wollte die 42,195 km von Königstein nach Dresden mit neuem Streckenrekord (bisher 2:22:52 Stunden) rennen.

"Er war krank, will aber unbedingt bei uns laufen. Deshalb startet Marcel jetzt über zehn Kilometer", verrät Sonntag. "Ob der Streckenrekord von einem anderen Marathoni angegriffen wird, weiß ich nicht."

Vom Goldenen Reiter zum Eiffelturm: Fünf Dresdner kämpfen in Paris um eine Medaille!
Dresden Regionalsport Vom Goldenen Reiter zum Eiffelturm: Fünf Dresdner kämpfen in Paris um eine Medaille!

Vielleicht gibt's eine Überraschung. Demjenigen würden bis zu 1100 Euro winken. Der Startschuss in Königstein fällt für die bisher 916 angemeldeten Marathonis um 9.20 Uhr.

Marc Schulze (38) gewann zuletzt 2018 den Oberelbe-Marathon. Kann der "Laufrentner" am heutigen Sonntag wieder zuschlagen?
Marc Schulze (38) gewann zuletzt 2018 den Oberelbe-Marathon. Kann der "Laufrentner" am heutigen Sonntag wieder zuschlagen?  © Lutz Hentschel

Da wird Lokalmatador Marc Schulze (38) in vorderster Reihe stehen. Gut möglich, dass er gegen 11.45 Uhr im Ziel - neben dem Heinz-Steyer-Stadion - als Erster die Linie überquert.

Titelfoto: Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresden Regionalsport: