Holzart verwechselt? Deshalb sorgen Terrassenmöbel des neuen Ami-Restaurants für Ärger

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Bannewitz - Das Timberjacks Bannewitz in der Nähe von Dresden hat Ärger mit seinen Terrassenmöbeln: Offenbar wurden diese versehentlich aus dem falschen Holz gefertigt - bei direkter Sonneneinstrahlung kann es dadurch zu Harzaustritt kommen. TAG24 hat nachgehakt.

Thomas Kemner, Geschäftsführer der Timberjacks Holding.
Thomas Kemner, Geschäftsführer der Timberjacks Holding.  © picture alliance/dpa

Wie Timberjacks-Gründer Thomas Kemner auf TAG24-Anfrage mitteilt, wurden die Terrassenmöbel entgegen der Bestellung nicht aus Weißtanne, sondern aus einer harzhaltigen Holzart gefertigt.

"Wie es zu dieser Verwechslung gekommen ist, können wir uns derzeit selbst nicht erklären", so Kemner.

Die Weißtanne sei für die Gestaltung der Terrasse bewusst ausgewählt worden. "Nach unserer Auffassung weist Weißtanne keine Harzgallen auf", erklärt der Gastronom.

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Die gelieferten Möbel zeigten jedoch einen deutlichen Harzaustritt. "Das Harz tritt aus dem Holz aus und kann dazu führen, dass Gäste beim Sitzen mit dem Harz in Berührung kommen oder an den Sitzflächen haften bleiben", erklärt Kemner.

Bei direkter Sonneneinstrahlung kann es bei den Terrassenmöbeln des Timberjacks in Bannewitz zu Harzaustritt kommen.
Bei direkter Sonneneinstrahlung kann es bei den Terrassenmöbeln des Timberjacks in Bannewitz zu Harzaustritt kommen.  © Norbert Neumann
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Die neuen Terrassenmöbel machen Ärger.
Die neuen Terrassenmöbel machen Ärger.  © Norbert Neumann
Auf seiner Website weist Timberjacks Bannewitz auf die fehlerhaften Holzmöbel und den damit verbundenen Harzaustritt hin.
Auf seiner Website weist Timberjacks Bannewitz auf die fehlerhaften Holzmöbel und den damit verbundenen Harzaustritt hin.  © timberjacks.com/bannewitz

Derzeit laufen intensive Gespräche mit dem Lieferanten der Holzmöbel

Sitzfelle auf den Bänken dienen momentan als Übergangslösung. Timberjacks-Mitarbeiterin Emma Friebel (20) schaut nicht begeistert.
Sitzfelle auf den Bänken dienen momentan als Übergangslösung. Timberjacks-Mitarbeiterin Emma Friebel (20) schaut nicht begeistert.  © Norbert Neumann

Bis zum Austausch setzt Timberjacks auf eine Übergangslösung: "Um die Beeinträchtigungen vorübergehend zu minimieren, haben wir Sitzfelle auf den Möbeln ausgelegt", so der Restaurantbetreiber.

Auf der Website informiert das Timberjacks Bannewitz die Gäste zudem über die fehlerhafte Fertigung und die geplanten Maßnahmen.

Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben derzeit in intensiven Gesprächen mit dem Lieferanten, um die Ursache zu klären und eine einvernehmliche Lösung zu finden.

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"Der Lieferant vertritt bislang weiterhin die Auffassung, dass es sich bei dem verwendeten Holz um Weißtanne handelt. Diese Einschätzung können wir aufgrund der Eigenschaften des gelieferten Materials derzeit nicht nachvollziehen", erzählt Kemner, der bestrebt ist, eine außergerichtliche Lösung zu finden. "Ob dies gelingt, hängt jedoch maßgeblich von der weiteren Kooperationsbereitschaft des Lieferanten ab."

Wann der Austausch vollständig abgeschlossen sein wird, ist bislang unklar. Das Timberjacks in Bannewitz entschuldigt sich bei seinen Gästen für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis.

Titelfoto: Montage: Norbert Neumann (2), picture alliance/dpa

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