Heftiger A4-Unfall am "Dresdner Tor": Transporter kracht auf Lkw, Feuerwehr schneidet Fahrer aus Wrack

Dresden - Schlimmer Unfall auf der A4 bei Dresden! In der Nacht zu Donnerstag kam es auf der Autobahn 4 zu einer heftigen Kollision. Ein Kleintransporter fuhr auf einen vor ihm stehenden Lastwagen auf. Der Transporter-Fahrer verletzte sich schwer.

Auf der Einfahrt zum "Dresdner Tor" kam es zum Unglück.
Auf der Einfahrt zum "Dresdner Tor" kam es zum Unglück.  © Roland Halkasch

Gegen 1.30 Uhr war der in Polen zugelassene Renault Master auf der A4 in Richtung Chemnitz unterwegs.

Zwischen dem Autobahndreieck Dresden West und der Anschlussstelle Wilsdruff fuhr der Transporter dann an der Einfahrt zur Raststätte "Dresdner Tor" einem Sattelzug auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporterfahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Fotos von der Unfallstelle zeigen deutlich, wie sehr das Cockpit des Renaults eingedrückt wurde.

Wie die Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage mitteilte, stand der Sattelzug wohl in der Einfahrt zur Raststätte. Genauere Hintergründe sollen allerdings die Untersuchungen ergeben.

Feuerwehr kann Transporter-Fahrer aus seinem zerquetschten Cockpit befreien

Das Führerhäuschen des Kleintransporters wurde bei dem Unfall nahezu völlig zerquetscht.
Das Führerhäuschen des Kleintransporters wurde bei dem Unfall nahezu völlig zerquetscht.  © Roland Halkasch

Die alarmierten Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Kameraden der Feuerwehr waren dann zunächst damit beschäftigt, den Mann aus seinem Cockpit zu schneiden.

Unter Nutzung von schwerem, technischem Gerät gelang dies glücklicherweise.

Der Renault-Fahrer wurde im Anschluss umgehend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer die Verletzungen wiegen, ist zur Stunde noch unklar.

An seinem Kleintransporter entstand wohl ein wirtschaftlicher Totalschaden. Er musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Wie hoch der Schaden beim von ihm angefahrenen Sattelzug ist, ist bislang noch nicht bekannt.

Im Zuge der Bergungsarbeiten wurde die Zufahrt zum "Dresdner Tor" gesperrt.

Polizei und Sachverständige haben Ermittlungen aufgenommen

Zahlreiche Rettungskräfte waren damit beschäftigt, den Fahrer des Transporters aus seinem Fahrzeug zu schneiden.
Zahlreiche Rettungskräfte waren damit beschäftigt, den Fahrer des Transporters aus seinem Fahrzeug zu schneiden.  © Roland Halkasch

Polizei, Rettungssanitäter und die Kameraden der Berufsfeuerwehren der Wachen Übigau und Albertstadt sowie der Freiwilligen Feuerwehr Brabschütz waren bis in die frühen Morgenstunden vor Ort.

Laut Polizeidirektion Dresden war der Einsatz gegen 5.48 Uhr beendet.

Die Polizei sowie Sachverständige haben nun die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sowie dem Unfallhergang aufgenommen.

Titelfoto: Roland Halkasch

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