Kurioser Crash in Dresden: Transporter baumelt an Unterführung

Dresden - Autofahrer staunten nicht schlecht, als sie am S-Bahnhof Dresden-Trachau Samstagmittag plötzlich einen roten Kleintransporter an der Unterführung hängen sahen.

Infolge des Unfalls ergab sich ein kurioses Bild.  © Roland Halkasch

Gegen 11.54 Uhr war der Fahrer eines mit mehreren Autos beladenen Lastwagens an der Ecke Industriestraße/Leipziger Straße mit seinem Gefährt an der Unterführung hängen geblieben, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 erklärte.

Eines der geladenen Fahrzeuge verfing sich dabei ausgerechnet in der Beschilderung für die maximal zulässige Durchfahrtshöhe.

Bildaufnahmen vom Unfallort zeigen den roten Flitzer, der zwischen oberer Ladefläche des Lasters und dem Mauerwerk wie an einem Christbaum baumelt.

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Laut Polizei wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Die Unterführung am S-Bahnhof Dresden-Trachau wurde im Zuge der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Die Feuerwehr hat unterdessen mit der Bergung des verhedderten Wagens begonnen.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr befreien den Wagen aus seiner misslichen Lage.  © Roland Halkasch

Oberleitung beschädigt: Dresdner Feuerwehr im Einsatz

Für die Tram ging es aufgrund des Unfalls nicht mehr weiter.  © Roland Halkasch

Wie die Dresdner Feuerwehr in einem Beitrag auf X schrieb, wurde die Oberleitung der Straßenbahn ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Zudem drohte ein weiteres Fahrzeug vom Unfall-Laster zu kippen.

Für die Linie 4 ging es in Richtung Weinböhla derweil nicht mehr weiter, wie die DVB mitteilten. Die Haltestellen zwischen Mickten und Weinböhla konnten nicht bedient werden, ein Ersatzbus wurde eingerichtet.

Die Kameraden der Feuerwehr nahmen die Straßenbahnleitung vom Strom und sicherten den herabhängenden Wagen.

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Indem der Laster anschließend zurückgesetzt wird, soll der baumelnde Transporter anschließend wieder Boden unter den Reifen bekommen, so der Plan der Feuerwehr.

Erstmeldung vom 29. November, 12.54 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 13.55 Uhr.

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