Trümmerfeld am Kaufpark! Drogen-Raser (22) baut schweren Unfall nach Verfolgungsjagd
Dresden - Heftiger Unfall in Dresden! Am Samstagmorgen sind am Kaufpark Nickern zwei Fahrzeuge kollidiert. Zuvor lieferte sich einer der Beteiligten unter Drogeneinfluss eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr direkt an der Kreuzung Dohnaer Straße/Langer Weg, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 am Morgen erklärte.
Vorausgegangen war dabei eine Verfolgungsjagd, wie der Polizeisprecher später ausführte. Demnach hatte sich ein 22-Jähriger mit seinem Peugeot einer Polizeikontrolle entzogen und war daraufhin bei Rot und mit überhöhter Geschwindigkeit über die Kreuzung gebrettert.
Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Ford, der daraufhin meterweit über den Asphalt geschleudert wurde. Der Fahrer des Ford wurde infolge der Kollision mit einem Peugeot-Kleintransporter in seinem Wagen eingeklemmt und musste mit hydraulischem Gerät von den Kameraden der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden, wie Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre erklärte.
Mit schweren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus transportiert. Wie die Feuerwehr anschließend bekannt gab, musste der Ford-Fahrer gar reanimiert werden.
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Unfallverursacher versuchte zu fliehen
Der 22-jährige Unfallverursacher konnte sich derweil selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien. Nach kurzer Flucht zu Fuß konnte er von den Beamten festgenommen werden.
Ein durchgeführter Test offenbarte, dass der junge Mann unter Drogen stand. Er erlitt leichte Verletzungen.
Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Gegenwärtig wird der Verkehr in Richtung stadteinwärts an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Dohnaer Straße in Richtung Kaufpark wurde voll gesperrt.
Bildaufnahmen vom Unfallort zeigen derweil ein großes Trümmerfeld an der Kreuzung. Der weiße Kleintransporter sowie der schwarze Ford wurden massiv beschädigt.
Erstmeldung vom 9. Mai, 8.35 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 10 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: Roland Halkasch, xcitepress/christian essler

