Unfall in Pirna: Feuerwehr musste Laternenmast umlegen, Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Pirna - Auf der Hauptstraße in Pirna hat es am frühen Sonntagnachmittag einen Verkehrsunfall gegeben. Eine Person verletzte sich dabei.

Der verunfallte Wagen. Die Fahrtrichtung Dresden war komplett gesperrt. In Richtung Pirna lief der Verkehr zunächst einspurig weiter.
Der verunfallte Wagen. Die Fahrtrichtung Dresden war komplett gesperrt. In Richtung Pirna lief der Verkehr zunächst einspurig weiter.  © Daniel Förster

Auf Höhe der Möbelhauses Möbel Graf krachte ein weißer Kombi gegen eine Laternenmast.

Wie die Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage mitteilen konnte, habe der 59-jährige Fahrer wohl aufgrund von gesundheitlichen Problemen kurzzeitig die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei im Zuge dessen gegen den Mast gefahren.

Bei dem Aufprall verletzte er sich zudem.

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Neben der Polizei und einem Krankenwagen waren auch Kameraden der Feuerwehr im Einsatz.

Die Fahrbahn war in Fahrtrichtung Dresden zeitweise komplett gesperrt. Auch die Gegenrichtung muss aufgrund der Bergungsarbeiten noch immer mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern derzeit noch an.

Update, 24. August, 7.45 Uhr: Fahrer nur leicht verletzt, Feuerwehr musste Laternenmast fällen, Sachschaden etwa bei 10.000 Euro

Die Feuerwehr musste den Laternenmast umlegen.
Die Feuerwehr musste den Laternenmast umlegen.  © Daniel Förster

Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage inzwischen bestätigte, fuhr der 59-Jährige gegen 13.20 Uhr mit seinem weißen VW Polo auf der Hauptstraße von Heidenau in Richtung Pirna und verlor kurz hinter dem Ortseingang Pirna plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. 

Er kam nach links auf den befestigten Trennstreifen ab und prallte gegen einen Laternenmast.

Im Anschluss kam der Mann mit seinem Wagen ins Schleudern, drehte sich um etwa 180 Grad und kam erst auf der Gegenfahrbahn zum Stehen.

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Glücklicherweise trug der Mann nach dem Zusammenstoß nur leichte Verletzungen davon. Er wurde noch an der Unfallstelle notärztlich versorgt, verzichtete jedoch darauf, sich in ein Krankenhaus fahren zu lassen.

Die Feuerwehr musste zunächst die Unfallstelle absichern und im Anschluss den in Beton gegossenen Laternenmast mit einem Trennschleifer "fällen", da dieser durch den Zusammenstoß am Boden bereits schwer beschädigt war und umzustürzen drohte.

Für die Zeit der Bergung des Laternenmasts war die Hauptstraße zeitweise in beide Richtungen gesperrt. 

Der Gesamtsachschaden liegt laut Polizei bei etwa 10.000 Euro. Am Wagen des 59-Jährigen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Beim Fahrer des etwa 20 Jahre alten Polos waren wohl weder Drogen noch Alkohol im Spiel, so die Polizei.

Titelfoto: Daniel Förster

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