Unfallschwerpunkt Elberadweg: So oft hat es hier gekracht!

Dresden - Highway Elberadweg: Weil immer mehr Radler, aber auch reichlich Fußgänger und in Teilen sogar Autos unterwegs sind, kracht es häufiger. 72-mal musste 2019 die Polizei ausrücken, fast immer gab es Verletzte.

Mehr Radler, mehr Unfälle: 72-mal krachte es letztes Jahr auf dem Elberadweg.
Mehr Radler, mehr Unfälle: 72-mal krachte es letztes Jahr auf dem Elberadweg.  © Petra Hornig

29 Unfälle (28-mal mit Verletzten) passierten dabei auf dem linksseitigen Elberadweg. 43-mal knallte es auf der Neustädter Elbseite (38-mal mit Verletzten).

14-mal stießen Autos und Radler zusammen, in 18 Fällen kollidierten Fußgänger und Radler, 23-mal krachten Radler ineinander.

Das ergab jetzt eine Anfrage von Stadtrat Jens Genschmar (51, Freie Wähler). 2015 gab es 37 solcher Unfälle, 2016 bereits 63.

Die Querung des Elberadweges unterhalb des Schillergartens sowie die Kötzschenbroder Straße auf Höhe der Autobahn-Auffahrt bleiben laut Rathaus Unfallschwerpunkte.

An beiden Punkten wird zumindest langsam gearbeitet. Die Stadt möchte gar keine Autos am Blauen Wunder parken lassen.

Zudem wird am Lückenschluss entlang des rechtsseitigen Elberadweges im Bereich Übigau/Kaditz gearbeitet, damit der Umweg entlang der Kötzschenbroder Straße entfallen kann.

Für Jens Genschmar reicht das nicht aus: "Der Elberadweg ist ein touristisches Highlight, es gibt aber noch immer zu viele Komplikationen zwischen Radlern, Fußgänger und Skatern. Es ist frustrierend, dass die Unfallzahlen weiter steigen. Wir brauchen in Teilen dringend einen zweiten Weg, um Radler und Fußgänger zu trennen."

Titelfoto: Petra Hornig

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