Weichen stellen fürs Carsharing in Dresden: Ein Kommentar

Dresden – Offiziell gibt es Carsharing in Dresden schon seit Jahrzehnten. Erst in letzter Zeit ist das Angebot wirklich sichtbar geworden, denn seit August 2025 wurden 176 weitere Teilauto-Stellflächen geschaffen.

TAG24-Reporterin Karoline Bernhardt sieht Vorteile beim Carsharing.  © Petra Hornig

Zwar dominieren weiterhin Privatfahrzeuge die Straßen – 230.000 Privatwagen stehen rund 800 Teilautos gegenüber. Aber Anwohner beschweren sich über Parkplätze, die nur von Teilautos besetzt werden dürfen. Das Thema birgt Konfliktpotenzial.

Es ist sicher falsch, Carsharing abzulehnen, bloß weil der Parkraum knapp ist. Ob ein gemeinschaftlich genutztes Auto wirklich 13 Privatwagen ersetzt, wie die Stadtverwaltung behauptet? Darüber kann diskutiert werden, doch prinzipiell stimmt das Argument.

Hand aufs Herz: Wie notwendig ist ein eigenes Auto in der Großstadt wirklich? Viele Haushalte besitzen sogar zwei Fahrzeuge. Dabei lassen sich die meisten Strecken innerhalb Dresdens mit Bus, Bahn oder Fahrrad bewältigen.

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Für Menschen, die nur unregelmäßig weite Wege zurücklegen oder Sperrgut transportieren müssen, ist Carsharing eine attraktive Option.

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Gerade weil Arbeit und Fixkosten für ein eigenes Auto entfallen, dürften sich künftig mehr Menschen dafür entscheiden. Gut, dass dafür die Weichen gestellt werden.

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