Finnisches Weihnachtsdorf zieht Bilanz: Hat sich der Umzug gelohnt?

Dresden - Fünf Wochen lang hatte das Finnische Weihnachtsdorf in Dresden geöffnet. Aus Sicherheitsgründen musste der Standort vom Postplatz zum Dr.-Külz-Ring verlagert werden. Hat sich der Umzug letztlich gelohnt? Und wird es Ende des Jahres eine Fortsetzung geben?

Nach dem Silvestertag begannen am Dr.-Külz-Ring die Abbau-Arbeiten des "Finn Village".
Nach dem Silvestertag begannen am Dr.-Külz-Ring die Abbau-Arbeiten des "Finn Village".  © TAG24

Im Gespräch mit TAG24 zeigt sich Marktchefin Olga Vallin (32) sehr zufrieden. "Es ist alles super gelaufen." Man habe viele neue Kunden gewonnen.

"Am besten ging der erste Samstag im Dezember, als das Stollenfest stattfand. Da war die ganze Zeit über viel los", erinnert sich Vallin. Allgemein habe sie das Gefühl, dass der Besucherandrang größer als am Postplatz gewesen sei.

"Am meisten verkauft haben wir Flammlachs mit Kartoffeln und Coleslaw. Danach folgte unser landestypischer Glühwein - der Glögi", so die 32-Jährige.

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Auch in der kommenden Weihnachtssaison wird das "Finn Village" wieder in Sachsens Landeshauptstadt am Start sein, wie Vallins Kollegin Karoliina Kranz (36), Mitglied der Geschäftsführung der betreibenden Firma "Kalevala Spirit", auf Anfrage erklärt. "Es gibt einen entsprechenden Vertrag."

Marktchefin Olga Vallin (32) präsentiert den Verkaufsschlager - einen am Holzbrett gegarten Flammlachs.
Marktchefin Olga Vallin (32) präsentiert den Verkaufsschlager - einen am Holzbrett gegarten Flammlachs.  © Norbert Neumann

Ihrer Aussage zufolge konnten 2025 vor allem mehr Touristen am neuen Standort in Dresden verzeichnet werden. "Wir hoffen, dass wir weiterhin am Dr.-Külz-Ring bleiben können", sagt Kranz abschließend.

Titelfoto: TAG24

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