Dresden/Chemnitz - Da lagen die Nerven blank! In dieser Woche sorgten gleich zwei Störungen für Verspätungen und Ausfälle zwischen Chemnitz und Dresden - zahlreiche Fahrgäste waren betroffen. Und der Ausfall-Ärger geht weiter.
Diesmal dreht sich alles um die Dauerbaustelle zwischen Dresden-Plauen und Dresden Hauptbahnhof. Die Sperrung der Strecke dauert bis Mitte November 2026.
Für Fahrgäste des RE 3 (Hof - Chemnitz - Dresden) und des RE 30 (Zwickau - Chemnitz - Dresden) steht ein Schienenersatzverkehr bereit. Heißt: In Dresden-Plauen aussteigen, in einen Bus und damit zum Hauptbahnhof - oder andersrum.
Die Züge fahren alternativ auch zum Bahnhof Dresden Neustadt. Praktisch - denn auch hier lässt es sich bequem umsteigen.
Doch nicht so vom 4. Mai bis 7. Mai. Wegen Schwellenarbeiten endet die Fahrt in Dresden-Plauen.
Bedeutet: Fahrgäste müssen zwingend in die SEV-Busse zum Hauptbahnhof umsteigen - zum Neustädter fahren keine Züge mehr. Immerhin betrifft das nur jeweils abends vier Züge der Linien RE 3 und RB 30.
Nächtliche Sperrung: MRB-Züge stoppen in Dresden-Plauen, keine Weiterfahrt zum Neustädter Bahnhof
Das gleiche Spiel in der Nacht vom 8. zum 9. Mai. Ab 18 Uhr enden die Züge in Dresden-Plauen, fahren nicht mehr weiter zum Neustädter Bahnhof. Die Mitteldeutsche Regiobahn verweist (MRB) auf die SEV-Busse zum Hauptbahnhof.
Wie das Verkehrsunternehmen mitteilt, können in beiden Fällen keine Ersatzbusse zum Bahnhof Dresden Neustadt bereitgestellt werden. Ab dem 9. Mai können Pendler wieder aufatmen: Dann fahren die Züge wieder regulär zum Bahnhof Neustadt.
Grund für die Sperrung der Strecke zwischen Hauptbahnhof und Dresden-Plauen sind umfangreiche Bauarbeiten am Kreuzungsbauwerk unter der Budapester Straße.
Los ging es am 9. Februar 2026. Eigentlich sollten die Bauarbeiten nur bis Ende April andauern. Die Bahn verlängerte allerdings bis voraussichtlich November 2026.