Wie niedlich sind die denn? Dresdner Zoo hat neue Pandas

Dresden - Jetzt wird's wieder flauschig im Dresdner Zoo. Letzte Woche sind zwei Kleine Pandas eingezogen. Nach langer Pause tapsen die stark gefährdeten Raubtiere wieder durch ihre Anlage. Und bei diesem süßen Duo hoffen alle schon jetzt auf Nachwuchs.

Jackie (4) und Shan (9 Monate) können allem Anschein nach gut miteinander.  © Thomas Türpe

Jackie (4) aus der Schweiz und Shan (9 Monate) aus der Slowakei wurden gezielt vom Zuchtprogramm zusammengebracht. "Wir sind wirklich sehr froh, dass wir dieses Mal vom Zuchtbuch mit einem Pärchen bedacht wurden", sagt Zoo-Kurator Matthias Hendel (43).

Die Wahl der Namen ist kein Zufall: Shan trägt ihn schon aus seinem vorherigen Zoo und sein neues Weibchen Jackie passt perfekt dazu. Benannt nach dem legendären Schauspieler Jackie Chan (71), bekommt das Paar so fast schon hollywoodreife Namen.

Und zwischen den beiden stimmt offenbar sofort die Chemie: "Die Kolleginnen würden sagen, sie haben sich ein Küsschen gegeben, also mal kurz Nase an Nase gestupst. Es läuft alles sehr harmonisch."

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Bis Juli letztes Jahr hatte Panda Aki (†11) das Gehege noch bewohnt. Nach einem nur knapp 4-monatigen Aufenthalt in Dresden musste er jedoch eingeschläfert werden. Nun kehrt wieder Leben in die erst im vergangenen Jahr aufgehübschte Panda-Anlage ein.

Gemeinsam erkunden sie neugierig ihr Gehege, markieren alles und fressen sich durch Bambus, Obst und Gemüse.

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Hendel macht vorsichtig Hoffnung

Als Laie staunt man: Auch so kann ein Panda aussehen.  © Thomas Türpe
Zoo-Kurator Matthias Hendel (43) denkt schon an Jungtiere.  © Thomas Türpe

"Beide sind sehr lieb und menschenbezogen. Man merkt, dass die ehemaligen Tierpfleger sich damit beschäftigt haben. Jackie ist aber sehr verfressen", schmunzelt Raubtier-Revierleiterin Yvonne Luger.

Auch sonst zeigen sich die Tiere entspannt: "Sie sind zutraulich und nehmen Futter aus der Hand", erzählt Hendel. Dazu sind sie echte Kletterkünstler: Die Kleinen Pandas bewegen sich geschickt durch die Bäume und können mit ihrem buschigen Schwanz perfekt balancieren.

Die Hoffnung auf Nachwuchs ist groß, denn die Art gilt als stark gefährdet und die Bestände in Europa sind zuletzt gesunken.

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Hendel macht vorsichtig Hoffnung: "Es könnte sein, dass er sie bald schon anfängt zu decken. Im besten Falle haben wir nächstes Jahr Jungtiere." Jetzt heißt es Daumen drücken für die kleinen roten Fellknäuel.

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