Winterstress! Streudienst für unsere Tiere im Zoo

Dresden - Eiskalt hat es auch die Tiere im Dresdner Zoo erwischt: Viele dürfen bei der Bibber-Kälte (am Freitag bis zu minus 7 Grad!) gar nicht mehr nach draußen.

Tierpfleger Kevin Rössel (26) streut Sand, damit die Tiere nicht ausrutschen.
Tierpfleger Kevin Rössel (26) streut Sand, damit die Tiere nicht ausrutschen.  © Norbert Neumann

Andere haben zumindest hin und wieder "Freigang". Für sie wird sogar gestreut.

Giraffen, Antilopen und Kängurus haben ganztägiges "Ausgehverbot". Auch die Flamingos und Pelikane sind ins Haus gezogen.

Die Rotbüffel dürfen sich zumindest am Tag für eine halbe Stunde die Beine auf der Anlage vertreten und die Elefanten haben ebenfalls kurzen Ausgang.

Erste Bewohner im neuen Orang-Utan-Haus des Dresdner Zoos, doch es sind keine Affen
Zoo Dresden Erste Bewohner im neuen Orang-Utan-Haus des Dresdner Zoos, doch es sind keine Affen

Gegen Rutschgefahr ist vorgebeugt: "Wir streuen die Außengehege mit Sand", so Zoosprecher Matthias Hendel. Splitt wäre gefährlich, weil es sich in den Hufen und Pfoten schmerzhaft festsetzen könnte.

Den Goldtakinen, Geparden und Schneeleoparden macht die Eiseskälte übrigens nichts. Die Geparden haben sogar den Luxus eines beheizten Steines auf der Außenanlage.

Bei Bedarf können sie sich dort den Bauch wärmen. Für die anderen Tiere, die noch draußen sind, gibt es eine Ladung Stroh extra in die Unterstände.

Den Schafen im Streichelzoo macht die Kälte nichts aus.
Den Schafen im Streichelzoo macht die Kälte nichts aus.  © Norbert Neumann
Schön warm hat es der Gepard auf seinem beheizten Stein.
Schön warm hat es der Gepard auf seinem beheizten Stein.  © Norbert Neumann
Die Pingus planschen sich warm.
Die Pingus planschen sich warm.  © Norbert Neumann
Die Vikunjas durften frische Luft genießen.
Die Vikunjas durften frische Luft genießen.  © Norbert Neumann
Die Giraffen bleiben bei der Kälte in ihrem Haus.
Die Giraffen bleiben bei der Kälte in ihrem Haus.  © Norbert Neumann

Bei den Pinguinen ist das Wasser wärmer als die Außentemperatur: Sie plantschen sich in ihrem Becken warm. Nachts müssen die Frackträger jedoch im Stall bleiben. Ab Montag steigen die Temperaturen wieder über Null.

Titelfoto: Norbert Neumann

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