So könnte Dresdens Verkehr der Zukunft aussehen

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Dresden - Auto, Rad, ÖPNV: Wie soll der Verkehr im Jahr 2035 und darüber hinaus aussehen, was muss dafür getan werden?

Eine Maßnahme für den Verkehr der Zukunft könnte die Verlängerung der Linie 11 bis zur Rossendorfer Schleife werden.
Eine Maßnahme für den Verkehr der Zukunft könnte die Verlängerung der Linie 11 bis zur Rossendorfer Schleife werden.  © Christian Suhrbier/Morgenpost

Um entsprechende Weichen zu stellen, rief die Verwaltung 2021 den MOBIdialog ins Leben - ein überparteiliches Gremium auch mit Bürgern und mit Vertretern aller "Lager".

Herausgekommen sind 70 Maßnahmen, über die letztlich der Stadtrat bis Jahresende entscheiden soll.

25 Bürger, ADFC, IHK, Fridays for Future, Seniorenbeirat, ADAC, Fraktionspolitiker: Insgesamt 63 Mitglieder gehören dem MOBIdialog an, der in den vergangenen fünf Jahren neunmal hinter verschlossenen Türen im Verkehrsmuseum tagte, moderierte Workshops abhielt, auch über kontroverse Themen diskutierte (Gesamtkosten: 120.000 Euro).

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"Es geht um Kompromisse", betonte Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) und lobte das Gremium für seine "substanzielle Bürgerbeteiligung", was vielfältige Interessen abbilde.

Am Ende einigten sich die Beteiligten auf 70 (potenzielle) Maßnahmen. Darunter etwa eine Elbquerung zwischen Ostragehege und Pieschen, die Verlängerung der Linie 8 nach Wilschdorf und der Linie 11 zur (geplanten) Rossendorfer Schleife.

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne).
Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne).  © Fotomontage/Thomas Türpe
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Breite Bürgerbeteiligung: Die Teilnehmer des MOBIdialogs während einer der Sitzungen.
Breite Bürgerbeteiligung: Die Teilnehmer des MOBIdialogs während einer der Sitzungen.  © Landeshauptstadt Dresden

Die Verwaltung wird über weitere Beteiligungsformate informieren, bei denen sich Bürger ab März weiter einbringen können. Nach den Sommerferien soll dem Stadtrat dann ein finales Konzept präsentiert werden, über das bis Jahresende abgestimmt werden soll.

Titelfoto: Fotomontage/Christian Suhrbier/Morgenpost/Thomas Türpe

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