Sexsüchtige verrät, wie man dem Partner am besten seine versauten Fantasien verklickert

Sydney - Die australische Journalistin Nadia Bokody (35) macht weder in ihren Kolumnen, noch auf Social Media aus ihrer Sex-Sucht ein Geheimnis. Diesmal widmet sich die Frau in den Dreißigern dem Thema, wie man dem Partner am besten sexuelle Fantasien verklickert.

Nadia Bokody (35) schreibt und erzählt am liebsten über Liebe, Sex und Beziehungen.
Nadia Bokody (35) schreibt und erzählt am liebsten über Liebe, Sex und Beziehungen.  © Instagram Screenshot Nadia Bokody

Für New Zealand Herald hat sich die Sexpertin Gedanken zu diesem Thema gemacht und geht dabei davon aus, dass sich Männer und Frauen vor allem die Frage stellen, ob sie und ihre Gelüste beim Liebesspiel (noch) normal seien.

Die in den sozialen Medien sehr aktive Blondine berichtet aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz, dass Follower von ihr dies noch häufiger wissen wollen, als was die beste Oralsex-Stellung sei oder wie man im Bett länger durchhalten könne.

Viele fragen sich, ob sie denn sexuelle Abweichler seien und merkwürdige Fetische präferieren würden, doch die Kolumnistin gibt Entwarnung.

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Schließlich würden allein bei der beliebten Porno-Seite Pornhub pro Tag 30.000 Personen nach dem Stichwort "Alien" suchen.

Im Gegensatz dazu sei ein Fußfetisch gerade langweilig normal und wahrscheinlich von einigen Ladys und Typen favorisiert, nur würde darüber nun kaum beim After Work gefachsimpelt, sondern eher über Themen wie Stress am Arbeitsplatz, neue Klamotten oder die jüngsten Fußball-Ergebnisse.

Nadia Bokody: "Wenn es um Sex geht, sind wir einfach nicht so unterschiedlich, wie wie gerne glauben"

Was den einen anturnt, kann den anderen ekeln. Beide könnten jedoch auch Gefallen daran finden (Symbolbild).
Was den einen anturnt, kann den anderen ekeln. Beide könnten jedoch auch Gefallen daran finden (Symbolbild).  © 123RF / Roman Samborskyi

"Wenn es um Sex geht, sind wir einfach nicht so unterschiedlich, wie wir gerne glauben", fasst die Sexsüchtige dies ganz gut zusammen.

Sie empfiehlt - auch aufgrund ihres Porno-Beispiels mit den Aliens - dem Lover, der Affäre oder Partner, die geheimen Gelüste per Porno zu verklickern.

"Wenn Ihr es träumen könnt, hat jemand, irgendwo im Internet, bereits einen Porno dazu gemacht", so Bokody.

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Nach dem Betätigen der Wiedergabetaste gebe es zwei Möglichkeiten. 

Den Zuschauer, dem es gefällt, zu fragen, ob er bereit sei, dies nachzuahmen. Oder aber ein Pokerface aufzusetzen und wissen zu wollen: "Macht Dich das an". 

Sollte die andere Person dann skeptisch drein schauen oder "nicht wirklich" antworten, könne man immer noch stillschweigend, zum nächsten Erotik-Filmchen wechseln oder einfach das Standard-Programm durchziehen.

Ganz unpassend findet Nadia Bokody übrigens in einem solchen oder einem anderen Fall den Fakt, wenn sich der Partner zurückziehe, nachdem er oder sie von Sex-Fantasien erfahren habe. Schließlich hätte wohl jeder im Internet so seine geheimen Such-Leichen im Keller, was die Australierin daran erinnert, dass sie unbedingt mal ihren Suchverlauf leeren müsse.

Titelfoto: Instagram Screenshot Nadia Bokody

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