Sohn erwischt Mutter auf Pool-Party in flagranti: "Hat meinen besten Freund gef****"

DeRidder (Louisiana/USA) - Mit Blick zurück war ihr Wahlkampf der blanke Hohn. Vor ihrer Wiederwahl zur Bürgermeisterin der US-Kleinstadt DeRidder (rund 10.000 Einwohner) versprach Misty Roberts (43) Kindern eine "sichere Gemeinde". Das Motto trat Roberts 2024 - damals bereits zum zweiten Mal im Amt - mit Füßen. Jetzt muss sie dafür höchstwahrscheinlich in den Knast!

Misty Roberts (43) wurde zwischenzeitlich gegen eine Kaution von 75.000 US-Dollar (68.900 Euro) auf freien Fuß gesetzt.
Misty Roberts (43) wurde zwischenzeitlich gegen eine Kaution von 75.000 US-Dollar (68.900 Euro) auf freien Fuß gesetzt.  © Louisiana State Police

Wie US-Medien übereinstimmend berichten, wurde das in Ungnade gefallene Stadtoberhaupt für schuldig befunden, es auf einer Pool-Party mit dem besten Kumpel (16) ihres eigenen Sohnes getrieben zu haben.

Demnach sei Roberts "wegen sexuellen Kontakts und unanständigen Verhaltens gegenüber einem Minderjährigen" verurteilt worden. Das Strafmaß stehe noch aus, soll Mitte April verkündet werden. Roberts muss sich schon jetzt als Sexualstraftäterin registrieren lassen, im schlimmsten Fall drohen ihr zwischen sieben und zehn Jahre Haft!

Laut New York Post sei das Gericht zum Schuldspruch gelangt, nachdem sowohl der betroffene Jugendliche als auch Roberts eigene Kinder zu besagter Partynacht im Jahr 2024 ausgesagt hatten.

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Das 16 Jahre alte Opfer gab an, zum Tatzeitpunkt des Aktes betrunken gewesen zu sein. Roberts Tochter will ihre Mutter auf dem Teenager liegend gesehen haben. Auch ihr Sohn habe jene Beobachtung durch einen Fensterspalt gemacht und im Anschluss geschrien, dass seine Mutter seinen "besten Freund gef****" habe.

Bürgermeisterin ließ sich "Pille danach" nach Hause liefern

Ein Bild aus schöneren Tagen. Roberts und ihre zwei Kids.
Ein Bild aus schöneren Tagen. Roberts und ihre zwei Kids.  © Facebook/Misty Roberts

Beinahe noch kurioser wurde es nach der skandalträchtigen Party-Nacht. So soll die Mutter des jugendlichen Opfers eine SMS an die Bürgermeisterin geschrieben und sie informiert haben, dass diese schwanger sein könnte.

Roberts habe entgegnet, dass sie verhüten würde, ließ sich von Freunden dann aber wohl doch dazu überreden, die "Pille danach" einzuwerfen.

Ein Kurier sagte vor Gericht aus, ein solches Mittel zum Haus der damaligen Bürgermeisterin geliefert zu haben.

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Roberts zweite Amtszeit in der Kleinstadt DeRidder im Süden der USA endete danach abrupt. Die heute 43-Jährige trat noch vor ihrer Verhaftung zurück.

Titelfoto: Montage: Louisiana State Police, Facebook/Misty Roberts

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