Waschmaschine gibt den Geist auf, Mann wird kreativ und gefeiert: "Die Leute lieben es"

Boston (USA) - Wenn man den Haushalt alleine schmeißen muss, stößt man(n) oft an seine Grenzen. So auch der US-Amerikaner Elie Assi. Der stand kürzlich vor dem Problem, dass die gemeinschaftliche Waschmaschine in seinem Zuhause ausgefallen war, er aber dringend seine Berufskleidung waschen musste. Ideen waren gefragt.

Stampfen, tippeln, springen: Elie ist dem Dreck in seinen Klamotten auf die altmodische Art und Weise begegnet.
Stampfen, tippeln, springen: Elie ist dem Dreck in seinen Klamotten auf die altmodische Art und Weise begegnet.  © Montage: Screenshots/TikTok/elieassi

Weil ein Schneesturm über seine Heimat im Raum Boston zog und Elie keine Zeit hatte, in einen Waschsalon zu gehen, wählte er eine Waschmethode aus Omas Zeiten.

Der Mitarbeiter im Gesundheitswesen ließ seine Badewanne volllaufen, schnappte sich seine OP-Kleidung und schmiss sie hinein. Was danach folgte, war so kurios, dass Elie den Moment filmte und auf seinem TikTok-Kanal veröffentlichte. Zur Belohnung gab es mehr als elf Millionen Klicks, Tendenz steigend.

Der Clip zeigt, wie Elie barfuß, in Shorts und Shirt zwischen seinen schäumenden Klamotten in der Wanne steht. Fuß- statt Handwäsche war angesagt.

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Er stampfte, tippelte und sprang auf der Kleidung herum, machte sogar Hampelmänner. Am Ende wurde aus der Waschaktion sogar noch eine Sporteinheit.

Fortschritt ja, aber Elie wünscht sich, dass auch Handwerk nicht vergessen wird

Weil die einzige Waschmaschine in seinem Mehrfamilienhaus ausgefallen waren, musste Elie kreativ werden. (Symbolfoto)
Weil die einzige Waschmaschine in seinem Mehrfamilienhaus ausgefallen waren, musste Elie kreativ werden. (Symbolfoto)  © 123RF/ lightfieldstudios

"Die Resonanz war ehrlich gesagt großartig! Die Leute lieben es", erzählte Elie im Gespräch mit People und stellte in Aussicht, demnächst öfter so waschen zu wollen. "Es hat Spaß gemacht!", sagte der Amerikaner.

Wie so oft hat aber auch dieser Spaß einen ernsten Hintergrund. Die Wasch-Methode spiegele in gewisser Weise auch eine Tradition aus einigen Dörfern seines Heimatlandes Libanon wider.

"Unsere Großeltern und Vorfahren haben Kleidung auf diese Weise gewaschen und wir haben gelernt, bei plötzlichen Problemen immer kluge und schnelle Lösungen zu finden!", sagte Elie.

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Technologischer Fortschritt sei wichtig, ein Blick in die Vergangenheit und auf das Ursprüngliche könne manchmal aber mindestens genauso wertvoll sein. "Wir sollten in der Lage sein, auch unsere Hände (und Füße) zu benutzen, um produktiv zu sein", erklärte Elie.

Titelfoto: Montage: Montage: Screenshots/TikTok/elieassi, 123RF/ lightfieldstudios

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