A4 (Erfurt) - Zwei Unfälle haben am Dienstagabend auf der A4 bei Erfurt für Chaos gesorgt. Ein Mensch verunglückte sogar tödlich.
Wie die Autobahnpolizei erklärte, war ein Lkw-Fahrer gegen 22 Uhr in einen Schilderwagen gekracht. Dieser hatte zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Ost und Erfurt-West wegen eines defekten Lastwagens den Standstreifen sowie die rechte Fahrspur abgesperrt.
Der 69-Jährige verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht und war danach in ein Krankenhaus gebracht worden. Die A4 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main war anschließend voll gesperrt.
Im Rückstau hatte es dann gegen 23 Uhr erneut geknallt. Der Fahrer eines Kleintransporters war den Angaben nach in das Heck eines Lkws geprallt. Bei der Kollision war der Kleintransporter-Fahrer aus seinem Fahrerhaus geschleudert worden. Er wurde hierbei getötet.
Der entstandene Gesamtschaden wird laut Polizei auf rund 300.000 Euro beziffert. Die Autobahn ist nach der Voll- und anschließend Teilsperrung seit dem Mittwochmorgen wieder frei.