Frau löst Großeinsatz mit Notruf aus: Vor Ort stellt sich die Situation jedoch anders dar

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Erfurt - Großeinsatz der Polizei am Samstagmorgen in der Erfurter Altstadt.

Zahlreiche Polizisten waren am Samstagmorgen in die Erfurter Altstadt ausgerückt. (Archivbild)
Zahlreiche Polizisten waren am Samstagmorgen in die Erfurter Altstadt ausgerückt. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa

Laut einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks hatte eine Frau gegen 8.40 Uhr den Notruf gewählt, weil sie von ihrem Lebensgefährten mit einer Waffe bedroht worden sein soll. Demnach hatte die Dame glaubhaft von einer Bedrohungslage berichtet, die sie selbst und ihre 8-jährige Tochter betreffen, teilte die Polizei mit.

Den Angaben nach soll die Dame mit ihrer Tochter auf das Dach eines Mehrfamilienhauses geflüchtet sein. Die Polizei war daraufhin mit einem Großaufgebot ausgerückt und hatte Straßensperrungen errichtet. Vor Ort wurde die Frau dann in einem Treppenhaus gefunden, schrieb der öffentlich-rechtliche Nachrichtensender.

Die Situation habe sich bislang nicht wie von der Frau geschildert bestätigt. Den bisherigen Erkenntnissen nach soll sich die Dame in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben. Der Verdacht gegen den Mann habe sich nicht erhärtet, hieß es laut MDR.

Die Einsatzkräfte gaben mittlerweile Entwarnung und hoben die Sperrung in dem betroffenen Gebiet in der Altstadt wieder auf. Rund 30 Polizisten waren vor Ort im Einsatz gewesen.

Erstmeldung: 18. Juli, 12 Uhr, aktualisiert um 13.18 Uhr

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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