Angriffe auf Reporter bei Anti-AfD-Protest in Erfurt: So reagiert Die Linke

Von Verena Schmitt-Roschmann

Erfurt/Berlin - Linken-Chef Luigi Pantisano (46) hat Attacken auf Journalisten bei Protesten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt verurteilt.

Linken-Chef Luigi Pantisano (46) verurteilt die Attacken auf Journalisten bei Protesten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Grundsätzlich sei er froh über alle, die am Wochenende in Erfurt auf der Straße gewesen seien und friedlich gegen den Parteitag einer "demokratiefeindlichen Partei" protestiert hätten, sagte Pantisano in Berlin.

"Dennoch muss ich klarmachen, dass wir als Partei auch deutlich feststellen, dass Angriffe auf Journalisten selbstverständlich zu verurteilen sind."

Bei den Protesten war es am Samstag zu Angriffen auf Medienschaffende gekommen, die Thüringer Polizei ermittelt.

Erfurt Politik Scharfe Kritik an Ministerpräsident Voigt: AfD und Linke fordern Kurswechsel

Nach Angaben von Polizeipräsident Thomas Quittenbaum wurden drei Vertreter des Portals "Apollo News" körperlich angegriffen, die Polizei leistete ihnen Hilfe. Einem Vertreter der "Jungen Freiheit" sei sein Handy geraubt worden. 

Anzeige

"Apollo News" hatte zuvor berichtet, eines seiner Reporterteams sei von Demonstranten attackiert worden. Der Chefredakteur schrieb auf der Plattform X, einem seiner Mitarbeiter sei gegen den Hinterkopf getreten worden. Die Linke hatte selbst zu friedlichen Protesten und Blockaden in Erfurt aufgerufen.

Mehr zum Thema Erfurt Politik: