Vollsperrung in Erfurt! Eine der wichtigsten Straßen ist zwei Monate dicht
Erfurt - In Erfurt wird in den kommenden Monaten gebaut. Betroffen ist eine wichtige Zufahrtsstraße in Richtung der A4.
Laut Angaben der Deutschen Bahn wird die Löberstraße ab dem 2. Februar bis 31. März 2026 voll gesperrt. Grund sei die Sanierung von zwei historischen Stützwänden am Gera-Flutgraben südlich des Erfurter Hauptbahnhofes. Rund 500 Meter zwischen Bahnhofstraße und Löberstraße werden instand gesetzt.
Wie die Deutsche Bahn berichtet, werden die historischen Bauwerke durch die Arbeiten dauerhaft gesichert und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zum Hochwasser- und Infrastrukturschutz in der Landeshauptstadt.
An einer Stützwand wird die Oberfläche gereinigt, Ausbrüche werden verschlossen, schadhafte Fugen erneuert und die vorhandenen Gesimsplatten durch langlebige Stahlbetonfertigteile ersetzt.
Die kaputten Bereiche der zweiten Stützwand werden mit Spritzbeton gesichert. Außerdem wird die Wand dauerhaft durch Rückverankerungen aus Mikropfählen gesichert. Eine neue Stahlbeton-Vorsatzschale inklusive Drainage und Entwässerung sorgt dazu künftig für einen kontrollierten Wasserabfluss.
Umleitung für Autofahrer eingerichtet
Die Löberstraße ist eine der wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen Erfurts sowie ein Autobahnzubringer. Aus Richtung Autobahnabfahrt Erfurt-West wird über den Schmidtstedter Knoten umgeleitet. In Richtung Westen müssen Autofahrer über die Schillerstraße und Gothaer Platz ausweichen.
Von der Sperrung ist der motorisierte Verkehr betroffen. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellen-Bereich weiterhin passieren, teilte die Deutsche Bahn mit.
Die Hauptbauarbeiten stehen voraussichtlich im September an - dann muss die Löberstraße laut Bahn erneut gesperrt werden. Bis Ende 2027 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Titelfoto: Stefan Sauer/dpa
