Offenbach am Main - Aufgrund der lange anhaltenden Hitzeperiode schlagen Stadt und Kreis Offenbach Alarm: An diesem Wochenende droht der Wassernotstand!
Deshalb fordert die Stadt auf ihrer Webseite sowie über die Social-Media-Kanäle die Menschen im betroffenen Gebiet dazu auf, ab sofort den Verbrauch von Wasser drastisch zu reduzieren.
Demnach habe sich die Lage seit Mittwoch deutlich verschärft und zu einem "Allzeithoch" beim Wasserverbrauch geführt. Dieser sei zurzeit doppelt so hoch wie noch zu Monatsbeginn.
Da die Kapazitäten des Wasserversorgers ZWO ausgeschöpft seien, könne nicht noch mehr Wasser gefördert werden.
Eine Hoffnung der Verantwortlichen beruht darauf, dass aufgrund des Ferienbeginns in Hessen zahlreiche Offenbacherinnen und Offenbacher am Wochenende in den Urlaub fahren und damit den Wasserverbrauch verringern würden.
Das sei eine gut denkbare Variante, teilte Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (47) mit. Dann sei die "Lage nach Einschätzung unserer Expertinnen und Experten gut beherrschbar."
Wofür jetzt kein Trinkwasser verwendet werden sollte
Anderenfalls sei nicht auszuschließen, "dass die Förderkapazitäten des ZWO nicht reichen und wir für einen kurzen Zeitraum kein Wasser mehr haben".
Um dies zu verhindern, sollte Trinkwasser nur noch zum Trinken, Waschen von Lebensmitteln und für die körperliche Hygiene genutzt werden.
Kein Trinkwasser sollte momentan verwendet werden für:
- Bewässerung von Gärten und Grundstücken
- Füllen von Pools und Ähnlichem
- Reinigung von Hof/Terrasse und Autowäschen
Auch sollte die Duschzeit auf ein Minimum reduziert und auf Vollbäder verzichtet werden.
Mittlerweile hat auch die Gemeinde Fernwald im mittelhessischen Landkreis Gießen auf ihrer Webseite die Bewohner zum Wassersparen aufgefordert: Auch hier droht an diesem Wochenende ein Notstand.