Wetterdienst: Trockenheit in Hessen bricht im Juli alle Rekorde

Von Mona Wenisch

Offenbach/Hessen - Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der aktuelle Monat der trockenste Juli in Hessen seit Beginn der Messhistorie.

Auch am Rhein bei Assmannshausen ist die Trockenheit deutlich erkennbar.  © Arne Dedert/dpa

"In der Landesmitte nahm die Trockenheit im vergangenen Juli historische Ausmaße an", teilte der DWD in Offenbach mit.

Es habe nach jüngsten Prognosen nur etwa 14 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gegeben.  In der Referenzperiode von 1961 bis 1990 lag dieser Wert bei 16,6 Liter pro Quadratmeter.

"Im Länderranking lag man mit diesem Wert auf dem ersten Platz der trockensten Regionen", hieß es.

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Der Füllstand des Edersees in Nordhessen beträgt weniger als 20 Prozent.  © Stefan Rampsel/dpa

Auch Temperaturen und Sonnenstunden rekordverdächtig

Zudem sei es mit einer Mitteltemperatur von 20,2 Grad vergleichsweise warm gewesen - typisch sind laut Wetterdienst in der Referenzperiode 16,9 Grad.

Die Sonne schien etwa 283 Stunden und damit ebenfalls ungewöhnlich lange. Der langjährige Mittelwert von 204 Stunden sei um nahezu 40 Prozent überboten worden.

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