Von Isabell Scheuplein
Frankfurt am Main - Er hat es geschafft! Ein mit Ebola infizierter Patient ist gesund aus der Uniklinik entlassen worden.
Das teilte die Universitätsmedizin in Frankfurt mit. Der US-Amerikaner, der als Logistiker für eine Hilfsorganisation im Einsatz war, hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt.
Er hatte die typischen Symptome von Personen gezeigt, welche sich mit dem Bundibugyo-Virus infiziert haben, der im Kongo grassierenden Ebola-Variante, wie die Uniklinik bei seiner Einlieferung vor rund zwei Wochen bereits mitgeteilt hatte.
Auf der Sonderisolierstation für hochpathogene Infektionserreger habe sein Zustand stabilisiert werden können, dank unterstützender Therapie hätten sich die Symptome zusehends gebessert.
Dieser positive Trend habe sich fortgesetzt, sodass der Mann heute entlassen worden sei, hieß es nun.
Er habe sich während des Aufenthalts im Krankenhaus erholt, sei inzwischen symptomfrei. In der Uniklinik Frankfurt wurden schon in der Vergangenheit Patientinnen und Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt.
Ebola: Bundibugyo-Typ besonders schwierig behandelbar
Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus kann durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen werden. Im Kongo in Zentralafrika ist der jüngste Ausbruch schwer einzudämmen.
Einer der Gründe dafür: Für den Bundibugyo-Typ gibt es bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie.