Reha nach Klinikaufenthalt: Rapper Haftbefehl kündigt "längere Auszeit" an

Von Leonie Asendorpf

Frankfurt am Main - Der Rapper Haftbefehl (40) ist nach Angaben seines Managers aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde nun in einer Reha-Klinik behandelt.

Haftbefehl (40) bei einem Konzert vor einem Jahr in Gießen.  © Hannes P. Albert/dpa

Das bestätigte Manager Erfan Bolourchi der Deutschen Presse-Agentur am Telefon. Demnach wurde der Künstler bereits vergangene Woche entlassen.

Es gehe ihm gut und jeden Tag werde es besser, sagte Bolourchi. Haftbefehl müsse allerdings noch an der Nase operiert werden.

Zu den Hintergründen der Operation machte der Manager keine Angaben. Der Rapper werde sich nun für eine längere Zeit eine Auszeit nehmen.

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Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, hatte Mitte Oktober seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan (35), bekannt als Rapper Capo, hatte damals mitgeteilt, dass sich der Musiker "unter ärztlicher Aufsicht" befinde.

Haftbefehl kommt aus Offenbach in Hessen und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.

Der 40-Jährige hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Er verwies dabei auf die Netflix-Doku "Babo - Die Haftbefehl-Story", in der er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums gesprochen hatte.

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In der Doku wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt werden musste. Zu den Ursachen der aktuellen Behandlung haben sich weder der Rapper noch sein Management geäußert.

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