Haftbefehl sagt bis auf Weiteres alle Auftitte ab: "Bin nicht in der Verfassung"
Offenbach am Main - Aykut Anhan, besser bekannt als Rapper Haftbefehl, hat bis auf Weiteres alle Auftritte abgesagt.
Das teilte der 40-Jährige am Sonntag seiner Community auf Instagram mit. "Es fällt mir nicht leicht, das öffentlich zu machen, aber ich möchte ehrlich zu euch sein: Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung aufzutreten", schrieb Anhan.
So habe ihn neben den gesundheitlichen Probleme aufgrund seiner Kokainsucht die große Aufmerksamkeit und der Rummel nach dem Erfolg der Netflix-Doku über ihn zusätzlich belastet. Deshalb wolle er sich jetzt erst einmal auf seine Gesundheit konzentrieren, führte der Rapper aus
"Ich kämpfe jeden Tag daran, wieder auf die Beine zu kommen und hoffe, dass ihr Verständnis für meine Situation habt", endet sein Posting.
Im Oktober 2025 wurde die Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" bei Netflix veröffentlicht, die auch Anhans Drogensucht zum Thema hatte und eindringlich den körperlichen Verfall des Rappers zeigt. So hätte Haftbefehl diese Phase seiner Karriere beinahe nicht überlebt.
Haftbefehl sagte bereits mehrere Auftritte kurzfristig ab
Die Doku ist ein riesiger Erfolg, stürmte auf die Spitzenposition der Netflix-Charts und rückte Haftbefehl ins Rampenlicht der Öffentlichkeit.
Für dieses Jahr waren nun einige Auftritte in großen Arenen geplant. Doch sowohl das Konzert Anfang Juni beim "Word Club Dome" im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main als auch das "Heroes-Festival" in Geiselwind sagte der Rapper ab, zunächst ohne Begründung.
Jetzt ist also klar, dass es sich um große gesundheitliche Probleme handelt.
Eigentlich waren noch ab August mehrere große Auftritte in Wien, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin geplant, für die bereits unzählige Tickets verkauft sind. Diese finden nun vermutlich nicht statt. Was mit den Tickets passiert, blieb unklar.
Titelfoto: Annette Ried/dpa

