Innenstadt soll sicherer werden: Videoanlage auf der Zeil in Betrieb genommen
Von Isabell Scheuplein
Frankfurt am Main - Auf der Frankfurter Zeil wurde am Mittwoch eine neue Anlage zur Videoüberwachung in Betrieb genommen.
Damit werde an einem Ort angesetzt, an dem die Kriminalität hoch sei, erklärte das hessische Innenministerium vorab. Videoüberwachung bedeute einen Sicherheitsgewinn: "Von den Anlagen geht eine hohe präventive Wirkung aus und sie tragen zur Aufklärung von Straftaten bei."
Innenminister Roman Poseck (CDU) und der Frankfurter Polizeipräsident Stefan Müller haben die Anlage bei einem Pressetermin auf der Einkaufsmeile symbolisch eingeschaltet. Auch zwei weitere Kameras wurden den Angaben nach auf der Zeil in Betrieb genommen.
Die Aufnahmen werden im Operations-Center des Polizeipräsidiums Frankfurt gesichtet, hieß es weiter.
In Frankfurt wird bei der Analyse von Videobildern in bestimmten Fällen auch künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt.
Dies ist schon länger im Bahnhofsviertel der Fall und seit Kurzem im Testbetrieb auch an der Konstablerwache und der Hauptwache, wie das Ministerium vergangene Woche mitgeteilt hatte. Dazu muss ein richterlicher Beschluss eingeholt werden.
Titelfoto: Bild-Montage: Andreas Arnold/dpa
