Polizei-Einsatz in Frankfurt eskaliert: Mann greift Beamtin an Waffe

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Frankfurt am Main - Ein verwirrter Mann griff mit beiden Händen nach der Dienstwaffe einer Polizistin, doch er konnte überwältigt werden. Zuvor hatte der 21-Jährige auf einer Straße in Frankfurt den Verkehr behindert.

Bei einem Polizei-Einsatz in Frankfurt kam es in der Nacht zu einer brenzligen Situation: Ein junger Mann griff nach der Dienstwaffe einer Beamtin! (Symbolbild)
Bei einem Polizei-Einsatz in Frankfurt kam es in der Nacht zu einer brenzligen Situation: Ein junger Mann griff nach der Dienstwaffe einer Beamtin! (Symbolbild)  © Montage: Bernd Thissen/dpa, Frank Rumpenhorst/dpa

Mehrere Zeugen alarmierten in der Nacht zu Samstag die Polizei, weil ein junger Mann auf der Mainzer Landstraße im Stadtteil Gallus unterwegs war und versuchte, Autofahrer an der Fahrt zu hindern. Umgehend wurde ein Streifenwagen entsandt, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Samstagmorgen mitteilte.

Gegen 0.10 Uhr trafen die Beamten auf einen 21-jährigen, auf den die Beschreibung der Zeugen zutraf. Der junge Mann machte einen sichtlich verwirrten Eindruck und klagte zudem über Herz-Kreislaufprobleme.

Die Polizisten riefen daher einen Rettungswagen hinzu. Als die Sanitäter eintrafen, "hielt sich der 21-Jährige am Diensthemd eines Polizisten fest und ließ nicht los", wie ein Sprecher erklärte.

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Es gelang den Einsatzkräften, den jungen Mann in den Rettungswagen zu bringen, wo er sich zunächst beruhigte.

Doch dann eskalierte die Situation: Der 21-Jährige stand unvermittelt auf und griff einer Polizistin "mit beiden Händen an deren Waffe", hieß es weiter.

Junger Mann wegen Verdacht auf "Mischintoxikation" in Klinik gebracht

Die Beamtin konnte den Angreifer abwehren. Bei der nun folgenden Festnahme "wehrte und sperrte sich der Mann". Final wurde der 21-Jährige in eine Klinik gebracht, da er weiter einen äußerst verwirrten Eindruck machte.

Es bestehe der Verdacht einer "Mischintoxikation", hieß abschließend. Damit ist eine Vergiftung durch verschiedene Substanzen gemeint, etwa durch unterschiedliche Arten von Drogen. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Titelfoto: Montage: Bernd Thissen/dpa, Frank Rumpenhorst/dpa

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