Lebensgefahr! Frankfurt und Wiesbaden warnen vor zugefrorenen Gewässern

Von Philipp Rahn

Wiesbaden/Frankfurt - Die anhaltenden Minusgrade sorgen mancherorts für zugefrorene Weiher, Tümpel und Teiche. Verlockend zum Eislaufen, doch ist das Eis dafür stabil genug?

Da eine ständige Überwachung der Gewässer nicht gewährleistet werden kann, ist das Betreten der Eisflächen trotz Dauerfrost verboten. (Symbolbild)
Da eine ständige Überwachung der Gewässer nicht gewährleistet werden kann, ist das Betreten der Eisflächen trotz Dauerfrost verboten. (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die Städte Wiesbaden und Frankfurt warnen nun vor dem Betreten der Eisflächen. "Wegen unterschiedlicher, nicht tragfähiger Eisstärken besteht Lebensgefahr", hieß es vom Grünflächenamt der Stadt Frankfurt.

Das Betreten der gefrorenen Weiher und Fließgewässer sei verboten. Auch wenn eine ausreichende Dicke des Eises erreicht werde, würden diese nicht freigegeben, hieß es. Eine ständige Überwachung der Gewässer sei nicht möglich.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden warnt ebenfalls vor dem Betreten von Eisflächen. "Trotz Kälte und Minusgraden kann das Eis dünn und brüchig sein." Das gelte insbesondere für die Eisfläche im Schiersteiner Hafen.

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Einmal durch das Eis gebrochen, verlassen einen im eiskalten Wasser schnell die Kräfte. "Eingebrochene Personen unterkühlen oder ertrinken oft innerhalb weniger Minuten", so die Stadt Wiesbaden in einer Mitteilung.

Helferinnen und Helfer sollten immer an die eigene Sicherheit denken

Helferinnen und Helfer sollten immer auch an die eigene Sicherheit denken. "Der verunfallten Person kann unter anderem eine Stange, ein Brett, ein Rettungsring, ein Seil oder ein dicker Ast zur Rettung gereicht werden."

Gerettete und durchnässte Personen müssen demnach vor einer weiteren Auskühlung geschützt werden. Eine medizinische Untersuchung sei in allen Fällen erforderlich.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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