Nach Fanzone-Chaos: Das soll sich beim nächsten Deutschlandspiel ändern

Frankfurt am Main - Nach dem großen Gedränge zum Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft soll es beim Public Viewing in Frankfurt künftig besser laufen.

Der Andrang beim Public Viewing in der Frankfurter Fanzone war am vergangenen Freitag so groß, dass die Wasserschutzpolizei mehrere Menschen aus dem Gedränge befreien musste.
Der Andrang beim Public Viewing in der Frankfurter Fanzone war am vergangenen Freitag so groß, dass die Wasserschutzpolizei mehrere Menschen aus dem Gedränge befreien musste.  © Arne Dedert/dpa

Vor dem zweiten Spiel der deutschen Mannschaft an diesem Mittwoch um 18 Uhr in Stuttgart gegen Ungarn kündigten die Veranstalter unter anderem einen Sicherheitskorridor für Rettungs- und Einsatzkräfte an.

Am Freitag musste etwa die Wasserschutzpolizei Menschen aus der Fanzone am Mainufer herausbringen.

Nun sollen zusätzliche Entlastungswege dafür sorgen, dass sich die Besucher besser verteilen, hieß es. "Die Besucherlenkung und Wegeführungen zu den weiteren Leinwänden werden ergänzt", sagte eine Sprecherin. Auch das Sicherheitspersonal werde verstärkt.

Frankfurt: Neue Außenanlage für Frankfurts Löwen eröffnet: Darum ist dieses Gehege etwas Besonderes
Frankfurt Lokal Neue Außenanlage für Frankfurts Löwen eröffnet: Darum ist dieses Gehege etwas Besonderes

"Es kam aufgrund des hohen Interesses zum ersten Deutschlandspiel zu einem starken Zulauf unmittelbar vor Spielbeginn überwiegend aus der Richtung Römerberg und Eiserner Steg", sagte die Sprecherin. Menschen konnten demnach bereits die Besuchermasse vor der ersten von zehn Leinwänden auf dem Gelände nicht mehr durchqueren.

Bereits an der ersten von zehn Großleinwänden konnte die Besuchermasse nicht mehr durchquert werden.
Bereits an der ersten von zehn Großleinwänden konnte die Besuchermasse nicht mehr durchquert werden.  © Arne Dedert/dpa

Die Wasserschutzpolizei und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mussten deshalb acht Personen aus dem Gedränge heraushelfen.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

Mehr zum Thema Frankfurt Lokal: