Querdenker-Demo und Gegen-Protest in Frankfurt: Zwei Festnahmen

Frankfurt am Main - Eine Demonstration von Anhängern der Querdenker-Szene in Frankfurt sowie der Gegen-Protest der Antifa verliefen am gestrigen Samstag weitgehend friedlich - dennoch kam es zu zwei Festnahmen.

Die Frankfurter Polizei zeigte sich mit dem Verlauf der Proteste in Frankfurt weitestgehend zufrieden - es kam nur zu einer kurzen Gewalt-Eskalation.
Die Frankfurter Polizei zeigte sich mit dem Verlauf der Proteste in Frankfurt weitestgehend zufrieden - es kam nur zu einer kurzen Gewalt-Eskalation.  © Screenshot/X/Polizei Frankfurt

Aus "polizeilicher Sicht" sei der Samstag in der Mainmetropole "im Wesentlichen friedlich" verlaufen, hieß es vonseiten der Ordnungshüter.

Demnach versammelten sich rund 500 Teilnehmer unter dem Motto "Politischer Dialog vor der Europawahl" auf dem Opernplatz in der Frankfurter City.

Zu der Gegendemonstration unter dem Titel "Demokratie verteidigen, rechten Kräften entgegentreten" seien circa 300 Menschen zusammengekommen.

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Eine brenzlige Situation entstand in der Großen Gallusstraße: Hier kam es zu einer Sitzblockade der Gegendemonstranten, die so einen Protest-Marsch der Querdenker verhindern wollten.

"Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit löste die Polizei die Sitzblockade nicht auf und verfolgte stattdessen den kommunikativen Ansatz", betonte ein Sprecher des Frankfurter Polizeipräsidiums.

Verkehrsbehinderungen durch Demo und Gegendemo in Frankfurt

Auch sei es im Zuge der Proteste zu einer kurzen Gewalt-Eskalation gekommen, bei der "mutmaßlich Gegendemonstrierende" zwei Polizistinnen leicht verletzten. Die Verdächtigen wurden noch vor Ort festgenommen.

Die Demo "Politischer Dialog vor der Europawahl" sei gegen 19.20 Uhr beendet worden.

"Durch den Protestzug und die Gegenproteste kam es in der Frankfurter Innenstadt zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr", fügte der Polizeisprecher noch hinzu.

Titelfoto: Screenshot/X/Polizei Frankfurt

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