War es bei Euch gestern länger laut als üblich? Das könnte an dem Schneefall gelegen haben
Frankfurt am Main - Der teils starke Schneefall in Hessen hat am Montagabend auch spürbare Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen gehabt. Sogar eine Ausnahmegenehmigung wurde wegen des Wetters erteilt.
Laut dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium wurden 22 Starts nach 23 Uhr genehmigt.
Der letzte Flieger des Tages in Richtung Oslo hob demnach um 23.49 Uhr in Frankfurt ab. Die letzte Landung erfolgte etwas mehr als 20 Minuten früher um 23.23 Uhr. Die entsprechende Maschine war zuvor in mehreren Warteschleifen gehalten worden.
Für all diejenigen, die im Rhein-Main-Gebiet in der Nähe des Flughafens wohnen, bedeutete das eine länger als üblich andauernde Lärmbelastung, die sonst durch das Nachtflugverbot verhindert wird.
Die Verzögerungen resultierten vor allem aus den umfangreichen Enteisungen an den Flugzeugen, die aufgrund des winterlichen Wetters nötig waren.
Normalerweise gelten am Frankfurter Flughafen zwischen 23 und 5 Uhr strikte Nachtflugbeschränkungen. Bedeutet: Verspätete Maschinen dürfen nur dann bis Mitternacht landen, wenn ein triftiger Grund - etwa schlechtes Wetter - vorliegt. Starts sind ebenfalls bis Mitternacht möglich, für diese ist jedoch eine gesonderte Genehmigung erforderlich.
Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa
