Von Christine Schultze
Frankfurt am Main - In Frankfurt und mehreren anderen Städten Hessens kommt es am Freitag und Samstag zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr.
Neben der Mainmetropole sind auch Verkehrsbetriebe in Kassel, Wiesbaden, Marburg, Gießen und Offenbach betroffen.
Insgesamt hat die Gewerkschaft Verdi im Rahmen eines bundesweiten Warnstreiks rund 5200 Beschäftigte in Hessen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
Die Offenbacher Verkehrsbetriebe werden laut Verdi nur Freitag bestreikt, alle anderen an beiden Tagen.
In Frankfurt trifft der Streik die U-Bahnen und Straßenbahnen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).
Die Fahrgäste können in der Banken-Stadt auf Busse, S-Bahnen und Regionalzüge zurückgreifen, die vom Streik nicht betroffen sind.
Verdi will bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen
Bei den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen – etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
Im Rahmen des Tarifkonflikts ist es schon mehrfach zu Arbeitsniederlegungen in Frankfurt und Hessen gekommen.