Mann attackiert Menschen mit Messer im Frankfurter Bahnhofsviertel: Mehrere Schwerverletzte

Frankfurt am Main - Im Bahnhofsviertel der Mainmetropole Frankfurt kam es am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr zu einer blutigen Messerstecherei. Die Polizei sperrte mehrere Straßen ab.

Im Bahnhofsviertel von Frankfurt kam es am Dienstagmorgen zu einer blutigen Messerattacke.
Im Bahnhofsviertel von Frankfurt kam es am Dienstagmorgen zu einer blutigen Messerattacke.  © 5vision.media

Eine Sprecherin der Frankfurter Polizei informierte am Dienstagmorgen die Bevölkerung des Frankfurter Bahnhofsviertels per Lautsprecher-Durchsage.

Demnach war es in dem Quartier zu einer Messerattacke gekommen. Ein mutmaßlicher Täter sei festgenommen worden, Verwundete sollten sich bei den Beamten melden.

Wie die Website Hessenschau.de unter Berufung auf die Polizei berichtet, hatte zuvor ein Angreifer mehrere Menschen mit einem Messer attackiert. Die Opfer sollen "teils schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen" erlitten haben.

Der Rettungsdienst brachte die Verwundeten in Krankenhäuser.

Über die Hintergründe und Motive der Messerattacke geben es noch keine Informationen – man vermutet Drogenmissbrauch beim Täter, so die Informationen von n-tv.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Update, 11.40 Uhr: Laut Polizei besteht "keine Gefahr mehr"

Die Frankfurter Polizei bestätigte über Twitter, dass eine Person nach einer Attacke im Frankfurter Bahnhofsviertel "zeitnah" festgenommen wurde.

"Die genauen Tatumstände sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen", heißt es weiter in dem Tweet.

Ebenso heißt es dort ausdrücklich: "Es besteht keine Gefahr mehr."

Update, 14.12 Uhr: Blutige Spuren nach Attacke in Frankfurt

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, waren Experten der Polizei am Dienstag nach einer Messerattacke im Frankfurter Bahnhofsviertel mit der Spurensicherung beschäftigt.

Ein Experte der Polizei sichert Spuren im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Ein Experte der Polizei sichert Spuren im Frankfurter Bahnhofsviertel.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Demnach waren auf einer Straße mehrere Blutspuren zu sehen. Auch die Scheibe eines Cafés war blutverschmiert.

Update, 16.05 Uhr: Hintergründe der Attacke für Polizei noch rätselhaft

Die Hintergründe der Messerattacke im Bahnhofsviertel von Frankfurt sind weiterhin rätselhaft.

Über den mutmaßlichen Täter und die Opfer sagte ein Polizeisprecher gegenüber der dpa: "In welcher Beziehung sie stehen, ob sie sich kennen, ob es vorher einen Streit gab, das alles ist noch unklar."

Update, 16.58 Uhr: Polizei nennt weitere Details zu Messerattacke

Die Polizei sperrte mehrere Straßen im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Die Polizei sperrte mehrere Straßen im Frankfurter Bahnhofsviertel.  © 5vision.media

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 42 Jahre alten Mann. Er hielt noch die Tatwaffe – ein Messer – in der Hand, als die Polizisten ihn im Bahnhofsviertel antrafen, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main.

Demnach erfolgte die Attacke im Bereich der Karlstraße und Niddastraße.

Bisherige Ermittlungen hätten ergeben, dass der Tatverdächtige zunächst einen auf dem Gehweg liegenden 40-jährigen Mann geschlagen und getreten haben soll.

"Als dieser daraufhin aufwachte und aufstand, soll der 42-Jährige versucht haben ihn mit dem Messer anzugreifen. Das Opfer konnte den Angriff jedoch abwehren, wurde dabei dennoch schwer verletzt", berichtete der Sprecher.

Im Anschluss an diesen ersten Angriff soll der Verdächtige drei weitere Personen mit dem Messer angegriffen und verletzt haben. Bei diesen Opfern handelt es sich laut Polizei um einen 24-jährigen, einen 40-jährigen und einen 78-jährigen Mann.

Der 34-Jährige und der 78-Jährige seien dabei schwer verletzt worden. Der 40-Jährige wurde lediglich leicht verletzt. Auch der Tatverdächtige erlitt Verletzungen, er musste ambulant behandelt werden.

Die Hintergründe der Messerstecherei sind weiterhin unklar. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 06975551199 entgegen.

Titelfoto: 5vision.media

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