Auto mit fünf Jugendlichen stürzt in Hafenbecken: 18-Jähriger tot
Frankfurt am Main - Am späten Freitagabend ist ein voll besetztes Auto in das Becken des Frankfurter Osthafens gestürzt. Fünf junge Menschen wurden dabei teils schwer verletzt. Ein 18-Jähriger ist inzwischen verstorben.
Wie die Polizei berichtet, hatte ein Zeuge gegen 22.20 Uhr den Vorfall gemeldet.
Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin mit einem Großaufgebot am Einsatzort in der Lindleystraße an.
Nach den ersten Erkenntnissen war der Wagen dort aus noch ungeklärter Ursache auf das Hafenbecken zugefahren, hatte das dort angebrachte Schutzgitter durchbrochen, war in das Nordbecken des Osthafens gestürzt und dort auf den Grund gesunken.
Drei der fünf Insassen hätten sich laut Polizei daraufhin eigenständig aus dem Auto befreien können, zwei mussten von Tauchern der Feuerwehr gerettet werden.
Ein 18-Jähriger, der aus dem Wasser geholt werden musste, erlag mittlerweile im Krankenhaus seinen Verletzungen. Eine 17-Jährige befindet sich der Polizei zufolge weiter in einem kritischen Zustand.
Feuerwehr-Taucher befreien zwei Personen aus gesunkenem Auto
Die Feuerwehr konnte später das Fahrzeug mit schwerem Gerät aus dem Wasser bergen.
Die genauen Umstände des Unfalls sind Gegenstand der Ermittlungen der Frankfurter Polizei. Wie der Sprecher abschließend sagte, habe noch in der Nacht ein Gutachter vor Ort seine Arbeit aufgenommen.
Erstmeldung vom 25. April, 8.07 Uhr, zuletzt aktualisiert um 17.55 Uhr.
Titelfoto: Mike Seeboth
