Wo ist Noah? Suche nach vermisstem Achtjährigen geht weiter

Von Sandra Trauner

Frankfurt am Main - Die Polizei sucht weiter nach einem vermissten Achtjährigen aus Frankfurt am Main. Das Kind war am Mittwochmorgen laut Polizei von einem Fahrdienst an der Weißfrauenschule im Bahnhofsviertel abgesetzt worden und ist seither verschwunden.

Der Kleine wurde am Mittwoch gegen 8 Uhr an der Weißfrauenschule in der Gutleutstraße abgesetzt.  © Montage: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Andreas Arnold/dpa

"Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Ich hoffe, wir bekommen Licht ins Dunkel, und es geht heute noch voran", sagte ein Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen.

Weiterhin würden Hinweise, Fotos und Videos der Bevölkerung ausgewertet und das Umfeld des vermissten Jungen, also auch sein Bekanntenkreis, ausgeleuchtet. Mögliche Zeugen in umliegenden Geschäften würden befragt und Videoaufnahmen ausgewertet.

"Es hängen ja überall Kameras", sagte der Polizeisprecher. Es gebe aber auch fragwürdige Hinweise, etwa von Bürgern, "die sich als Medium empfinden".

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Am Donnerstag hatte die Polizei die Suche ausgeweitet: Ein Hubschrauber flog über die Innenstadt, Polizeiboote suchten den Main ab, mit Hunden wurde erneut das Schulgelände durchkämmt. Immerhin: In der Nähe der Schule wurde ein Ranzen gefunden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Jungen gehörte.

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Beamte ermitteln auch im familiären Umfeld des Jungen

Noah wird seit Mittwoch vermisst. Der Achtjährige verschwand auf dem Weg zur Schule.  © Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Eine private Initiative unterstützte die Polizei bei der Suche nach dem vermissten Jungen im Bahnhofsviertel.  © Boris Roessler/dpa

Nach Angaben der Polizei war am Donnerstag eine dreistellige Zahl von Beamten im Einsatz. In der Nacht zum Freitag wurden die Maßnahmen vorerst zurückgefahren. Hinweisen gingen die Beamten jedoch weiter nach. Eine private Initiative unterstützte die Polizei mit ihren eigenen Hunden.

Am Freitagmorgen sagte der Polizeisprecher, mit Polizeihunden und Helikopter werde vorerst nur dann weitergesucht, "wenn es einen Anlass gibt bei Hinweisen". Entsprechend werde die Suche auch auf andere Regionen lediglich bei neuen Erkenntnissen ausgeweitet.

Hoffnung setzt die Polizei abgesehen von Kameras von Geschäften auf die Videoüberwachung im Bahnhofsviertel. Nach Angaben eines Sprechers wird dabei auch Künstliche Intelligenz eingesetzt. Auch im familiären Umfeld des Jungen ermittelten die Beamten.

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Die Polizei sucht weiter nach Menschen, die den Jungen nach 8 Uhr am Mittwochmorgen gesehen haben. Er ist etwa 135 Zentimeter groß und trug eine schwarze Daunenjacke, eine grün-gelb-blaue Pudelmütze und hatte einen blauen Schulranzen mit Astronauten bei sich.

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