Wasserrohrbruch auf Hamburger Verkehrsader: Beeinträchtigungen noch bis Dezember!
Hamburg - Hiobsbotschaft für alle Autofahrer! Nach den Wasserrohrbrüchen in Hamburg wird es voraussichtlich bis Mitte Dezember auf der viel befahrenen Amsinckstraße zu Beeinträchtigungen kommen.
Wie Verkehrssenator Anjes Tjarks (45, Grüne) und Martin Gerhardt, Geschäftsführer von HAMBURG WASSER, am Montag mitteilten, seien umfangreiche und langwierige Arbeiten notwendig.
Dabei soll nicht nur der entstandene Schaden repariert, sondern die Trinkwasserinfrastruktur auf einer größeren Strecke nachhaltig instand gesetzt werden. Eine etwaige Erneuerung der Leitung sei ohnehin für 2027 geplant gewesen und werde nun vorgezogen.
So sollen die Versorgungssicherheit dauerhaft gestärkt und weitere Schäden an umliegenden, in die Jahre gekommenen Leitungen vermieden werden. "Nach den Untersuchungen vor Ort war für uns klar, dass eine Reparatur der Schadstelle allein nicht die richtige Lösung wäre", verdeutlichte Gerhardt.
In diesem Zuge seien laufende und geplante Baumaßnahmen im Umfeld der Amsinckstraße neu bewertet, angepasst, verschoben oder gebündelt worden, um die Erreichbarkeit der Innenstadt und des Hafengebiets trotzdem gewährleisten zu können.
Verkehrsbehörde rät dringend zu ÖPNV-Nutzung oder Homeoffice
Klar ist dennoch: Für Autofahrer werden die Arbeiten mit erheblichen Beeinträchtigungen einhergehen. Die Verkehrsbehörde riet dringend dazu, den Bereich weiträumig zu umfahren, nach Möglichkeit auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen oder sofern möglich im Homeoffice zu arbeiten.
Immerhin: Die Busspur in der Amsinckstraße könne noch am heutigen Montag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Denkbar sei es laut Tjarks auch, zur Hauptverkehrszeit immer eine oder zwei Spuren für die anderen Verkehrsteilnehmer zu öffnen.
In der Fuhlsbüttler Straße, in der es ebenfalls einen Wasserrohrbruch gegeben hatte, laufen die Arbeiten glücklicherweise nach Plan. Sie sollen bis Ende des kommenden Wochenendes abgeschlossen und die Straße dann wieder für den Verkehr freigeben werden.
Näheres zu den verschiedenen Maßnahmen kann der Website der Verkehrsbehörde entnommen werden.
Titelfoto: TAG24/Bastian Küsel-Kanbach

