Nach Angriff auf Rettungskräfte: Polizei schießt auf 30-Jährigen - Lebensgefahr!

Twistringen - Horror-Szenario im Krankenwagen: Ein behandelter Patient griff am Mittwoch plötzlich die Rettungskräfte an. Auch Polizeibeamte soll er angegangen sein - doch diese stoppten ihn. Mit einem Schuss.

Der behandelte Patient griff erst die Rettungskräfte an und dann die Polizeibeamten. (Symbolbild)
Der behandelte Patient griff erst die Rettungskräfte an und dann die Polizeibeamten. (Symbolbild)  © udo72/123rf

Bei einem Polizeieinsatz in Twistringen (Landkreis Diepholz/Niedersachsen) ist ein 30-Jähriger durch mindestens einen Schuss lebensgefährlich verletzt worden.

Der Mann war von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt worden und habe diese aus bislang unbekanntem Grund angegriffen und leicht verletzt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Rettungskräfte alarmierten daraufhin die Beamten.

Als zwei Polizistinnen am Einsatzort eintrafen, forderten diese den 30-Jährigen auf, den Rettungswagen ins Freie zu verlassen. Der Mann soll der Forderung nachgekommen und dabei mit einem "spitzen Gegenstand" bewaffnet gewesen sein. Damit soll er dann auf die Polizistinnen zugestürmt sein.

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Die Beamtinnen gaben nach Polizei-Angaben einen Warnschuss ab. "Trotzdem setzte er den Angriff fort", teilte die Polizei weiter mit. Die Polizistinnen schossen dann auf den Angreifer. Ein Rettungshubschrauber flog den lebensgefährlich verletzten 30-Jährigen in ein Krankenhaus.

Hintergründe des Angriff sind noch unklar

Einzelheiten zu den Hintergründen des Angriffs waren am Mittwoch nicht bekannt. Die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, die aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen übernahm. In der Stadt Twistringen südwestlich von Bremen ist eigentlich die Polizeiinspektion Diepholz zuständig.

Keine Angaben konnte die Polizei dazu machen, warum der 30-Jährige überhaupt von der Besatzung des Rettungswagens behandelt werden musste.

Warum er die Rettungskräfte angriff, war ebenso unklar. Auch dazu, ob ein Schuss oder mehrere Schüsse auf den Mann abgegeben wurden, gab es zunächst keine Angaben.

Titelfoto: udo72/123rf

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