Brand in Pflegeheim: Mann stirbt nach versuchter Reanimation noch vor Ort
Hamburg - Schock in der Hansestadt: Am Donnerstagabend ist ein Feuer in der Wohnung eines Hamburger Pflegeheims ausgebrochen. Dabei ist ein Mann ums Leben gekommen.
Gegen 18.49 Uhr wurde die Feuerwehr in den Gustav-Seitz-Weg gerufen, so ein Sprecher des Lagedienstes auf Nachfrage von TAG24.
Gleich mehrere Anrufe gingen bei der Feuerwehr ein, die von einem Brand im Untergeschoss einer Seniorenwohnanlage sprachen.
"Mehrere Personen sind dort im Gefahrenbereich gewesen", so der Sprecher weiter.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, drangen bereits Flammen und dichter Rauch aus einer Wohnung, teilte die Feuerwehr mit.
Ein Mann konnte schnell aus der Wohnung, aus der das Feuer kam, gerettet werden.
Neben diesem Mann, der nach erfolgloser Reanimation noch vor Ort verstarb, habe eine 93-jährige Frau eine Rauchvergiftung erlitten und wurde ins Krankenhaus gebracht.
32 Personen mussten ihre Wohnungen verlassen
Gleichzeitig bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen unter Atemschutz und mit einem Strahlrohr. Zusätzliche Trupps suchten unter schwerem Atemschutz das Gebäude nach weiteren Personen ab. Laut Angaben der Feuerwehr mussten 32 Menschen evakuiert werden.
Bei dem Feuer wurde eine Person schwer und fünf Personen leicht verletzt. Weitere 26 Personen blieben unverletzt, so die Feuerwehr. Die schwer verletzte Person kam in ein Krankenhaus, alle leicht Verletzten konnten vor Ort betreut werden.
Für die vorübergehende Sichtung und Betreuung der Betroffenen stand ein HVV-Bus zur Verfügung.
Die Feuerwehr war mit circa 100 Einsatzkräften vor Ort. Die Ursache für den Brand ist bislang nicht bekannt.
Nach eineinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Sechs Wohnungen gelten nach dem Brand als unbewohnbar.
Erstmeldung am 22. Januar, um 20.30 Uhr, zuletzt aktualisiert am 23. Januar, um 6.49 Uhr.
Titelfoto: NEWS5 / Domenic Schmidt

