Hamburg - Die Feuerwehr hat am Freitagvormittag in Hamburg einen Hund aus einem verschlossenen Auto befreit. Die Halterin zeigte wenig Verständnis.
Nach Angaben eines Reporters vor Ort habe eine Passantin den eingeschlossenen Hund gegen 10 Uhr auf einem Parkplatz in Hamburg-Ottensen entdeckt.
Als sie nach einer halben Stunde erneut an dem betroffenen Mini vorbeiging und sich der Hund noch darin befand, alarmierte die Frau die Feuerwehr.
Zu diesem Zeitpunkt waren 24 Grad in der Hansestadt. Da der Wagen größtenteils im Schatten stand und sich kühl anfühlte, hätten die Einsatzkräfte zunächst auf das Öffnen des Autos verzichtet und die Polizei hinzugezogen.
Die Beamten durften die Halterin laut Reporter vor Ort aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht anrufen. Ein Besuch bei der Meldeadresse der Frau blieb erfolglos.
Der hinzugerufene ADAC-Pannendienst lehnte eine Öffnung des Autos ab, bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber TAG24.
Halterin reagiert verständnislos
Da der Hund aufgehört habe zu jaulen, hätten die Einsatzkräfte schließlich ein Fenster eingeschlagen und den Hund befreit, so der Reporter vor Ort.
Die Halterin sei wenig später eingetroffen, habe sich empört gezeigt und angegeben, den Tierhaltermodus aktiviert zu haben. Die Geräusche einer Klimaanlage seien allerdings nicht zu hören gewesen, die Fenster zudem geschlossen.