Kellerbrand löst Großeinsatz aus: Bewohner in Wohnungen eingeschlossen

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Hamburg - Schreck in der Hansestadt: Gegen 23.45 Uhr schrillten in Hamburg-Niendorf die Alarmglocken. Dichter Rauch quoll aus einem Mehrparteienhaus. Auch von einem verrauchten Treppenhaus und eingeschlossenen Menschen in ihren Wohnungen war die Rede.

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg forderte am Dienstagabend zwei Schwerverletzte.
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg forderte am Dienstagabend zwei Schwerverletzte.  © NEWS5 / Fabian Höfig

Gleich mehrere Notrufe gingen innerhalb kürzester Zeit am späten Dienstagabend bei der Feuerwehr ein. Als die ersten Einsatzkräfte im Wagrierweg eintrafen, bestätigte sich das Szenario. Dichter Rauch hatte sich bereits im gesamten Treppenraum ausgebreitet, Bewohner standen an Fenstern und machten auf sich aufmerksam.

Sofort wurden weitere Kräfte zur Unterstützung alarmiert. Daraufhin startete die Feuerwehr mit der Menschenrettung. Während die Bewohner in Sicherheit gebracht wurden, kämpften sich Trupps unter Atemschutz in den Keller vor. Dort wurde der Ursprung des Brands vermutet, teilte die Feuerwehr in der Nacht mit.

Mehrere Bewohner konnten aus dem Gebäude evakuiert werden. Insgesamt zwölf Personen mussten notärztlich untersucht werden. Zehn von ihnen kamen mit einem Schrecken davon, doch für zwei Personen endete die Nacht im Krankenhaus. Sie wurden schwer verletzt abtransportiert und medizinisch versorgt.

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Im Keller stießen die Einsatzkräfte schließlich auf die Ursache des Feuers: Nach ersten Erkenntnissen hatte brennender Unrat in einem Verschlag die starke Rauchentwicklung ausgelöst. Die Flammen waren schnell unter Kontrolle, doch der Rauch war längst in das Treppenhaus und angrenzende Bereiche vorgedrungen.

Nach Kellerbrand in Mehrparteienhaus: Bewohner dürften in Wohnungen zurück

Die Einsatzkräfte waren knapp drei Stunden im Einsatz. (Symbolfoto)
Die Einsatzkräfte waren knapp drei Stunden im Einsatz. (Symbolfoto)  © Paul Zinken/dpa

Mit umfangreichen Belüftungsmaßnahmen kämpften die Feuerwehrleute gegen die Rauchschwaden und kontrollierten schließlich jede einzelne Wohnung im Haus.

Erst als Entwarnung gegeben wurde und das Treppenhaus wieder rauchfrei war, durften die Bewohner zurück in ihre Wohnungen.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst fast drei Stunden lang im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Brandursache.

Titelfoto: NEWS5 / Fabian Höfig

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