Gründer von Miniatur Wunderland mit Tasche voll Gras am Flughafen gestoppt

Hamburg – Die Gründer des "Miniatur Wunderlands" Frederik und Gerrit Braun sind für ihre Projekte viel unterwegs. Bei einer Reise nach Argentinien erlebten die Brüder jedoch eine böse Überraschung.

Die Unternehmer Frederik (l.) und Gerrit Braun erlebten am Flughafen eine böse Überraschung.
Die Unternehmer Frederik (l.) und Gerrit Braun erlebten am Flughafen eine böse Überraschung.  © dpa/Georg Wendt

Mit ihrem Miniatur Wunderland haben die Braun-Zwillinge in der Hamburger Speicherstadt nicht nur die größte Modelleisenbahn der Welt, sondern auch einen beliebten Touristen-Magnet erschaffen.

Darum expandierten die beiden Unternehmer vor knapp zwei Monaten (TAG24 berichtete). In Südamerika bauen die Modellbauer des Wunderlandes mit einem einheimischen Team an einem neuen Modell.

Bei der Reise dorthin ist den Brüdern jedoch ein großes Malheur passiert, wie sie ihre Fans auf Facebook wissen lassen: "Wir haben etwas am Zoll erlebt, das könnt Ihr Euch nicht vorstellen", erzählen sie. "Ich glaube, unsere Wunderländer Miniaturbauer haben uns mega geflaxt", erklärt Frederik.

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Denn: Vor Abfahrt haben die Modellbauer den Brüdern noch eine Reisetasche mit Material in die Hand gedrückt, welches sie mit zum Standort nach Südamerika nehmen sollten. Auf einen Blick in die Tasche haben die Hamburger jedoch verzichtet.

Das wurde den Wunderland-Gründern am Flughafen in Argentinien zum Verhängnis.

Zoll findet Pakete mit Gras

Das Miniatur Wunderland erfreut sich bei Besuchern großer Beliebtheit.
Das Miniatur Wunderland erfreut sich bei Besuchern großer Beliebtheit.  © dpa/Christian Charisius

Bei der Kontrolle am Flughafen wurden die Zöllner gleich auf die Reisetasche aufmerksam und wollten von den Brüdern wissen, was sich darin befinde.

"Just Gras, a lot of Gras", antworteten die Unternehmer ehrlich. Was folgte, war nicht nur große Empörung bei den Beamten, sondern auch die Aufforderung, die Tasche sofort zu öffnen.

Dann der nächste Schock: Vor den Augen der Zoll-Beamten ergab sich ein Meer aus braunen Päckchen, wie für den Transport von Drogen üblich.

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Die Situation wurde immer angespannter, bis die Zöllnerin eins der Päckchen öffnete. Darin befand sich wirklich Gras, jedoch das, was die Modellbauer für die Dekoration der kleinen Städtchen benötigen.

"Unsere Modellbauer haben uns die Tasche nicht wie sonst mit normalen Plastiktüten gepackt, sondern sie haben sich einen Scherz erlaubt", erklären die Unternehmer.

Inzwischen können sie über den Scherz lachen. Die Zöllnerin sei zum Glück "relativ cool" geblieben, sodass die Gründer des Miniatur-Wunderlandes ihre Reise fortsetzen durften.

Titelfoto: dpa/Georg Wendt

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