"Schwierige Entscheidung": Otto baut über 400 Stellen ab

Von Carola Große-Wilde

Hamburg - Der Hamburger Onlinehändler Otto plant, knapp 460 Vollzeitstellen abzubauen, vor allem am Standort Hamburg.

Der Onlinehändler versucht damit, das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. (Symbolfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

Größere Veränderungen seien im Marketing, im Controlling sowie in den Tech-Bereichen vorgesehen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

"Diese schwierige Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen und ist das Ergebnis mehrmonatiger, konstruktiver Verhandlungen mit dem Otto-Betriebsrat", hieß es.

Ziel sei es, interne Strukturen zu vereinfachen, Bürokratie weiter abzubauen, Kosten zu senken und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. So soll die jährliche Kostenbasis bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Millionen Euro auf dann 500 Millionen Euro gesenkt werden, hieß es weiter.

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Otto kündigte an, die anstehenden Veränderungen "so fair, respektvoll, transparent und sozialverträglich wie möglich" zu gestalten. Für die betroffenen Mitarbeiter soll es Altersteilzeit-Angebote und Aufhebungsangebote geben.

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Auch ein Wechsel in eine Transfergesellschaft sei möglich. Eine solche Gesellschaft übernimmt Arbeitnehmer befristet, qualifiziert sie weiter und bringt sie im günstigsten Fall wieder auf dem Arbeitsmarkt unter.

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