Hamburg - Der Hamburger Hafen hat am Freitag hochrangigen militärischen Besuch bekommen: Um 13 Uhr lief die britische Fregatte "HMS St Albans" an der Überseebrücke ein. Das Kriegsschiff der Royal Navy wird mehrere Tage in der Hansestadt zu Gast sein.
Die HMS St Albans ist das 16. und letzte Schiff der sogenannten Duke-Klasse (Type-23-Fregatten) der britischen Marine.
Die Fregatte wurde 2002 in Dienst gestellt und hat ihren Heimathafen im südenglischen Portsmouth. Sie ist 133 Meter lang, rund 16 Meter breit und hat einen Tiefgang von 7,30 Metern. Die Besatzung besteht aus bis zu 185 Soldatinnen und Soldaten.
Zu ihren jüngsten Einsätzen zählt eine Mission im Nordatlantik, im Norwegischen Meer und im Arktischen Ozean, bei der die "St Albans" als U-Boot-Jäger und NATO-Partner rund 150 Tage im Einsatz war.
Dort überwachte sie Seegebiete, unterstützte die Sicherung von maritimen Verkehrswegen und arbeitete eng mit Verbündeten zusammen, wie die Royal Navy im August 2025 mitteilte.
Crew lädt zum "Open Ship" ein
Am morgigen Samstag, dem 24. Januar, öffnet die Crew die Fregatte von 10 bis 14 Uhr für ein Open Ship an der Überseebrücke (erreichbar mit der U3 bis "Baumwall"), wie die Bundeswehr mitteilte.
Besucherinnen und Besucher können Teile des Schiffes kostenlos besichtigen und mit der Besatzung ins Gespräch kommen. Der letzte Einlass ist um 13.30 Uhr. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine großen Taschen mit an Bord genommen werden.
Die "HMS St Albans" wird den Hamburger Hafen am Dienstagvormittag wieder verlassen.